ARCHIV: AKTUELLES 2005


Willkommen bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg.



Termine 2005

Vertreterversammlungen der Landespsychotherapeutenkammer:
• 12. März 2005
• 25. Juni 2005
• 24. September 2005

2. Landespsychotherapeutentag Baden-Württemberg
• 9. Juli 2005

Bundespsychotherapeutenkammer
• 5. Deutscher Psychotherapeutentag: 23. April in München
• 6. Deutscher Psychotherapeutentag: 15. Oktober in Hamburg

 
 
 31.12.05 www.lpk-bw.de: Besucherstatistik 2005

Wie immer an dieser Stelle zum Jahresabschluss die Besucherstatistik für das vergangene Jahr.

Jahr (Vorjahr z. Vergleich) 2005 2004
Besuche: 56730 39308
Monatsdurchschnitt: 4728 3276
Tagesdurchschnitt: 155 108
Monatsmaximum: 5366 (Nov.) 4733 (Dez.)
Monatsminimum: 4412 (Juni) 2321 (Apr.)
Besuche seit 7.5.2001: 143102

 
 10.12.05 Erstmals gesicherte Befunde zur psychischen Gesundheit in Deutschland und der EU

Der idw berichtet am 7.12.05:

Hans-Ulrich Wittchen, Professor der Klinischen Psychologie und Psychotherapie der Technischen Universität Dresden, hat Anfang Dezember 2005 die weltweit größte und umfassendste Bestandsaufnahme zur psychischen Gesundheit in Europa vorgestellt. Im Auftrag des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) wurde unter seiner Leitung sowie unter Mitwirkung des European Brain Council (EBC) und von über 100 Experten aus 26 EU-Ländern dieses Forschungsprojekt erarbeitet. Berücksichtigt wurden die Daten von insgesamt 150.000 Betroffenen aus 27 Studien.

Der Bericht zeigt, dass psychische Störungen keine Seltenheit sind. Im Laufe eines jeden Jahres erleiden 27 Prozent der EU-Bevölkerung oder 83 Millionen Menschen mindestens eine psychische Störung wie z.B. eine Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, Sozialphobie, Panikstörung, Generalisierte Angst, Zwangsstörungen, somatoforme Störungen oder Demenz. Das Lebenszeitrisiko, an einer psychischen Störung zu erkranken, liegt allerdings mit über 50 Prozent der Bevölkerung wesentlich höher!

Der Bericht wird aufgrund seiner kritischen und fundierten Daten weit reichende Konsequenzen für zukünftige Forschung, Gesundheitswesen und politische Fragen haben. Der Hauptverantwortliche der Arbeitsgruppe des ECNP-Sonderberichts, Prof. Hans-Ulrich Wittchen, stellt fest: "Wir glauben, dass das neu aufgebaute interdisziplinäre Netzwerk, das durch den Bericht "Umfang und Schwere" entstand, ein wichtiger Ausgangspunkt für zukünftige hochwertige Forschung im psychischen Bereich ist, und den Weg für die zukünftige Finanzierung von Forschung, Training und Ausbildungsprogrammen ebnen wird."

Der Bericht und seine Daten dienen auch als Grundlage für eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU-Gesundheitsministerien. Deren Leitsatz ist:
"Keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit!"

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse gibt es im Internet unter
http://www.tu-dresden.de/presse/psyche.pdf
 
 9.12.05 Neues zur akkreditierten Fortbildung

Es gibt einige Änderungen bei der akkreditierten Fortbildung (besonders auch was Supervision / Selbsterfahrung angeht). Außerdem sind bestimmte Formulare geändert worden.

Bitte lesen Sie Einzelheiten dazu im neuesten
Rundschreiben des Fortbildungsreferenten Dr. Jürgen Schmidt.

 
 29.11.05 BPtK - Newsletter 04/2005 erschienen

Soeben ist der aktuelle Newsletter der Bundespsychotherapeutenkammer erschienen. Themen sind das Vertragsrechtsänderungsgesetz, Disease-Management-Programme, Notfallpsychotherapie, Grünbuch "Psychische Gesundheit", Elektronischer Heilberufsausweis, Qualitätsmanagement in Praxen und Prävention durch gesundes Lernen.

Download hier

 
 21.11.05 Kammerwahl 2005 - Ergebnisse liegen vor

Eine Woche nach Abgabefrist und Eintreffen der letzten Wahlbriefe liegt das Ergebnis der Kammerwahl 2005 vor. Insgesamt nahmen 2065 Kammermitglieder an der Wahl teil, was einer Beteiligung von 63% entspricht. Den höchsten Stimmenanteil erhielten sowohl bei Psychologischen Psychotherapeuten (PPs) als auch bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJPs) die Liste 'Psychotherapeutenbündnis - Bündnis Baden-Württemberg' (PP: 45.5%, KJP: 75.5%), was einem Gesamtstimmenanteil von 51.6% entspricht. Der Vorstand der LPK gratuliert allen Gewählten.
...mehr

Hier finden Sie das offizielle Schreiben des Kammervorstands mit den Detailergebnissen.

 
 16.11.05 Nie (wieder) rauchen!! Über 600 Schüler und Lehrer beim Suchtforum 2005 - Tabakabhängigkeit in Karlsruhe.

Das diesjährige Suchtforum 2005 - Tabakabhängigkeit in Karlsruhe wurde ein voller Erfolg. Die gemeinsam von Landesapothekerkammer, Landespsychotherapeutenkammer und dem Regierungspräsidium Karlsruhe organisierte Veranstaltung lockte am Dienstag Vormittag über 600 Schüler und Lehrer in den Stephanssaal.
...weiter

Beschluss der Kinderkommission des Bundestages zum Thema Kinder und Sucht
Artikel der Badischen Neuesten Nachrichten, 16.11.05
Weitere Informationen auf der Web-Seite der Landesapothekerkammer
 
 9.11.05 Suchtforum 2005 - Tabakabhängigkeit Gemeinsame Veranstaltung der Landespsychotherapeutenkammer, der Landesapothekerkammer und des Regierungspräsidiums Karlsruhe Dienstag, 15.11.2005 in Karlsruhe. Für Schüler, Lehrer, Eltern, Interessierte.

Suchtforum 2005, Karlsruhe "Willst Du auch keine?" wird beim Karlsruher Suchtforum gefragt. Gemeint sind natürlich Zigaretten - trotz rückläufiger Zahlen noch immer die Sucht Nr. 1, und das vor allem auch für Jugendliche. Das Suchtforum ist für Schüler der Klassen 5 bis 7 konzipiert. Hier kooperieren die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Karlsruhe. Für Schüler und Lehrer, aber auch Eltern und andere Interessierte werden neben Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion auch eine Vielzahl wichtiger Informationen an Infoständen geboten. Beteiligen wird sich auch eine Klasse des Fichte-Gymnasiums Karlsruhe unter dem Motto "Warum...?"

Mehr zum Thema finden Sie hier:
Pressemitteilung
Einladung zum Forum und zur Pressekonferenz
Flyer der Landesapothekerkammer
Programm
 
 25.10.05 Prof. Dr. Rainer Richter zum Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer gewählt.

(Hamburg) Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Landespsychotherapeutenkammer Hamburg wurde auf dem 6. Psychotherapeutentag am 15.10.2005 zum neuen Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gewählt. Er tritt damit die Nachfolge des im Juli dieses Jahres verstorbenen Detlev Kommer an.

Prof. Richter arbeitet an der Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie des UKE und am Institut für Psychotherapie der Universität Hamburg. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit sind unter anderem die psychosomatischen Aspekte von Asthma und Allergien. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie beim Bundesgesundheitsministerium und Präsident der Hamburger Psychotherapeutenkammer. Richter war einer der fünf Autoren des 1991 veröffentlichten Forschungsgutachtens zu Fragen eines Psychotherapeutengesetzes.

Nachfolger von Vizepräsident Dr. Lothar Wittmann, der sein Amt am 14.10.2005 aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hat, wird Dipl.-Psych. Hans Bauer aus Hessen. Darüber hinaus gehören dem Vorstand der BPtK Vizepräsidentin Dipl.-Psych. Monika Konitzer, Dipl.-Psych. Hermann Schürmann und Dipl.-Sozialpäd. Peter Lehndorfer an.

Pressemitteilung der BPtK
Rede des Präsidenten auf dem Psychotherapeutentag
Vita von Prof. Richter
 
 23.10.05 Wichtige Mitteilung zur Kammerwahl !

Infolge eines Versehens wurde es leider versäumt, auf dem an den Wahlleiter zurückzusendenden äußeren weißen Briefumschlag (Wahl-Stimmbrief) den Namen des Wahlberechtigten (mit Adressenaufkleber) anzubringen.

Ein von Ihnen bereits abgesandter Wahl-Stimmbrief ohne Absenderangabe auf dem weißen Briefumschlag (Wahl-Stimmbrief) kann im Wählerverzeichnis nicht zugeordnet und daher bei der Stimmauszählung nicht berücksichtigt werden. Deshalb möchte ich Sie bitten, in diesem Falle mit einem vollständigen Wahl-Stimmbrief (weißer Briefumschlag) nochmals neu zu wählen. Fordern Sie bitte bei der Geschäftsstelle der Landespsychotherapeutenkammer per E-Mail, per Telefax, per Brief oder per Telefonanruf (Adresse s.o.; Tel.: 0711/674470-0, Frau Larche oder 0711/674470-21, Frau Lipinski; Fax: 0711/674470-15; E-Mail: info@lpk-bw.de), umgehend die gesamten Wahlunterlagen mit dem vollständigen Wahl-Stimmbrief (mit aufgeklebter Absenderadresse) nochmals an. Bitte geben Sie Ihre Stimme auf dem Ihnen daraufhin übersandten Stimmzettel nochmals ab und stecken Sie diesen in den grauen Wahlumschlag und diesen wiederum in den weißen Briefumschlag (Wahl-Stimmbrief). Vergessen Sie das Verschließen der beiden Umschläge nicht! Der Wahl-Stimmbrief muss spätestens am 11. November 2005 bei der Post sein, oder geben Sie ihn unmittelbar beim Wahlleiter (Geschäftstelle der Landespsychotherapeuten-kammer) ab. Die bereits ohne Absenderangabe eingegangenen Stimmbriefe werden unter der Aufsicht des Wahlleiters getrennt aufbewahrt.

Dies betrifft ausschließlich diejenigen Kammermitglieder, die bereits gewählt haben und dabei auf dem Freiumschlag ihren Namen und ihre Adresse nicht angegeben haben. Kammermitglieder, die bereits gewählt haben und sich nicht sicher sind, ob sie ihren Absender angegeben haben, werden ebenfalls gebeten, sich an die Geschäftsstelle zu wenden.

Vollständiger Text des Wahlschreibens
 
 15.9.05 Nachrufe und Gedenkfeier für Detlev Kommer

Gedenkfeier für Detlev Kommer

am Sonntag, den 25. September von 11:00 Uhr bis etwa 13:00 Uhr
im Hotel Maritim, Seidenstraße 34, 70174 Stuttgart
findet zu Ehren des verstorbenen Präsidenten eine gemeinsame Gedenkfeier der
Landespsychotherapeuten- und Bundespsychotherapeutenkammer statt.
Als Laudatoren werden sprechen:
Herr Dr. Munz (Vizepräsident Landeskammer)
Frau Konitzer (Vizepräsidentin Bundeskammer)
Herr Schmidbauer, MdB
Herr Dr. Kohler, Sozialministerium Baden-Württemberg
Prof. Dr. Dietmar Schulte
Herr Dr. Andreas Köhler (Vorsitzender der KBV)
Herr Dr. Wittmann.
Musikalisch umrahmt wird die Feier durch das Cello-Duo, die 'Ponticellos'

Die Mitglieder der Landespsychotherapeutenlammer Baden-Württemberg sind herzlich eingeladen.
Wir bitten um Anmeldung unter
luebcke@psychotherapeutenkammer-b-w.de


Nachrufe

Prof. Dr. Reiner Bastine
Prof. Dr. Thomas Fydrich
Dipl.Psych. Siegfried Schmieder
 
 8.8.05 Kammerwahl: Information an alle Wahlvorschläge (Listen)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der letzten Vertreterversammlung wurde der Vorstand damit beauftragt, die rechtlichen Möglichkeiten zu klären, wie die Wahlvorschläge (Listen) sich gegenüber den Kammermitgliedern bekannt machen können. Nach Rückmeldung des Sozialministeriums, dass den Vertretern der Wahlvorschläge Adressaufkleber zur Verfügung gestellt werden können, hat der Kammervorstand mit dem Wahlleiter, Herrn Dr. Vogel folgende Regelung getroffen:

Die Kammer wird den Vertretern der Wahlvorschläge auf Anforderung Adressaufkleber zur Verfügung stellen. Diese dürfen ausschließlich zweckgebunden für den Versand von Wahlinformationen genutzt und nicht kopiert werden.

Nach Abschluss des Wählerverzeichnisses und der Entscheidung des Wahlausschusses über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge werden voraussichtlich am 22. 09. 2005 die Vertreter der Wahlvorschläge über die Möglichkeit informiert, dass die Aufkleber mit den Adressen der wahlberechtigten Kammermitglieder durch den ersten Unterzeichner der Wahlvorschläge als Vertreter des Wahlvorschlags (§ 12 (7) Wahlordnung) bei der Landespsychotherapeutenkammer angefordert werden können. Die Adressaufkleber werden dem Vertreter des Wahlvorschlages zugestellt oder können von diesem in der Kammer abgeholt werden.

Die Kosten für die Erstellung der Adressaufkleber werden dem Vertreter des Wahlvorschlags in Rechnung gestellt. Diese betragen für die Adressen aller ca. 4000 Kammermitglieder 60,- €. Auf Wunsch können auch Adressaufkleber nur für PP oder KJP oder Doppelapprobierte angefertigt werden, diese werden entsprechend der Anzahl der Adressen in Rechnung gestellt.

Der Bitte, auf der Homepage der Kammer Links zu den Internetadressen der Wahlvorschläge zu schalten, kann nicht entsprochen werden, da darin eine unmittelbare Einwirkung der Kammer auf die Wahl gesehen werden kann.

Wir möchten Sie als Mitglieder der Vertreterversammlung bitten, diese Information vorab an die Ihnen ggf. zur Kenntnis gelangenden Vertreter von Wahlvorschlägen weiter zu leiten.

Der Kammervorstand

Dietrich Munz, Mareke de Brito Santos-Dodt, Trudi Raymann, Thomas Fydrich



 
Wir trauern um


Dipl.-Psych. Detlev Kommer
Präsident der Landespsychotherapeutenkammer
Baden-Württemberg
Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer
verstorben am 24. Juli 2005 in Berlin

Mit seinem profunden Wissen, seinem unermüdlichen Engagement und seiner fachpolitischen Weitsicht prägte er wie kein anderer den Aufbau der Landespsychotherapeutenkammer sowie der Bundespsycho- therapeutenkammer. Sein ganzes Streben galt der gleichberechtigten Etablierung unseres Berufsstands im Gesundheitssystem. Bei der gesetzlichen Verankerung der beiden neuen Heilberufe war er über alle Psychotherapieschulen hinweg Vorreiter einer gemeinsamen Interessenvertretung. Seine berufspolitischen Ziele werden unsere weitere Arbeit prägen.

Die Kammer verliert mit Detlev Kommer eine herausragende Persönlichkeit. Wir werden ihn sehr vermissen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Der Vorstand der Landespsychotherapeutenkammer

Dietrich Munz
Trudi Raymann
Thomas Fydrich
Mareke de Brito Santos-Dodt

Stuttgart, den 25. Juli 2005



Dieses Schreiben im Original
Meldung der Bundespsychotherapeutenkammer
 
 21.7.05 Datenschutzrecht für Psychotherapeuten

Liebe Mitglieder der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg,

das Sozialministerium Baden-Württemberg hat uns gebeten, Ihnen Informationen zum Thema 'Datenschutzrecht für Psychotherapeuten' zur Verfügung zu stellen. Der Vorstand der Kammer hat daraufhin beschlossen, die Artikelserie zu diesem Thema, die der Justiziar der Kammer, Herr Gerlach, im Psychotherapeutenjournal veröffentlicht hat (Hefte 3/2004 und 4/2004; 1/2005), auf die Homepage zu stellen. Wenn Sie diesbezügliche Fragen haben, können Sie sich gerne an ihn wenden.

Mit kollegialen und freundlichen Grüßen
Ihr Kammervorstand

Artikel aus Psychotherapeutenjournal 3-04
Artikel aus Psychotherapeutenjournal 4-04
Artikel aus Psychotherapeutenjournal 1-05
 
 17.7.05 Prof. Dr. Klaus Grawe gestorben

Die Nachricht, dass Professor Klaus Grawe am 10. Juli überraschend verstorben ist, hat bei uns allen große Betroffenheit und tiefe Anteilnahme für seine Familie ausgelöst. Klaus Grawe hat sich mit all seiner Kraft und seinem Enthusiasmus der Förderung der Psychotherapieforschung gewidmet und mit seinem Lebenswerk die moderne Psychotherapie wesentlich geprägt. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet.

-Der Vorstand der Landespsychotherapeutenkammer-


weitere Meldung
 
 4.6.05 Programm zum 2. Landespsychotherapeutentag am 9. Juli 2005

Das Programm des 2. Landespsychotherapeutentages am 9. Juli 2005 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart steht inzwischen fest. Die Veranstaltung findet unter dem Rahmenthema "Förderung psychischer Gesundheit - Prävention psychischer Störungen" statt und umfasst Vorträge und eine Podiumsdiskussion am Vormittag sowie mehrere parallel stattfindende Workshops am Nachmittag. Wir laden Sie herzlich dazu ein.

Für die Teilnahme am Landespsychotherapeutentag werden 10 Fortbildungspunkte anerkannt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30,- € bei Anmeldung und Überweisung bis zum 17.6.05, 40,- € bei späterer Überweisung sowie an der Tageskasse.

Die Anmeldung erfolgt schriftlich per Fax oder per Post mittels des Anmeldeformulars und wird mit Einzahlung der Teilnahmegebühr verbindlich. Die Plätze in den Workshops werden nach der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
 
 1.6.05 Nächste Sitzung der Vertreterversammlung

Am Samstag, den 25. Juni 2005 findet im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19, Stuttgart, von 10.15 Uhr bis ca. 17.00 Uhr die nächste Sitzung der Vertreterversammlung statt. Alle Kammermitglieder können bei dieser Sitzung anwesend sein und sind dazu eingeladen.

Vorläufige Tagesordnung:

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung des Protokolls der Sitzung der VV am 12. März 2005
3. Bericht des Vorstands und Aussprache
4. Beschlussfassung über Kriterien der Traumabegutachtung
5. Berichte aus den Ausschüssen:
Qualitätssicherung
Psychotherapie in Institutionen
Versorgung von Kindern und Jugendlichen
Ambulante Versorgung

6. Erörterung des Entwurfs einer Muster-Berufsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer
7. Sonstiges
 
 6.5.05 Überarbeitete Formulare zu Fortbildungsveranstaltungen. Neuer Akkreditierungszeitraum für Supervisoren; FB-Bepunktung eigener Tätigkeiten

Ab sofort stehen in der Rubrik Fortbildung neue, kürzere Antragsformulare zur Akkreditierung von Fortbildungsveranstaltungen, sowie neue Teilnehmerlisten zur Verfügung.

In Kürze werden Sie dort auch aktualisierte Anleitungen zum Ausfüllen dieser Formulare herunter laden können.

Akkreditierungen als Supervisoren und Selbsterfahrungsleiter wurden bisher für 2 Jahre erteilt. Ab dem 07.03.2005 haben wir den Akkreditierungszeitraum auf 5 Jahre verlängert. Bereits erteilte Akkreditierungen verlängern sich automatisch auf 5 Jahre (es ist kein neuer Antrag erforderlich!).

Fortbildungspunkte für eigene Tätigkeiten / Aktivitäten: Wie Sie sicherlich wissen, können Fortbildungspunkte nach Kategorie G der Fortbildungsordnung auch durch Autorenschaft (eigene Fachpublikationen), durch eigene Referententätigkeit und für die Moderation von Qualitätszirkeln erworben werden. Sehr viele Anfragen haben uns deshalb erreicht, welche eigenen Aktivitäten hier angerechnet werden können. Zur Präzisierung dieser Kategorie hat der Vorstand der Landespsychotherapeutenkammer deshalb am 07.03.2005 eine Durchführungsbestimmung erlassen, die Sie hier nachlesen können. Der Vorstand war sich dabei bewusst, dass einige Festlegungen - insbesondere im Bereich 'eigene Autorenschaft' - dabei unbefriedigend sind, vor dem Hintergrund der gültigen Fortbildungsordnung aber derzeit leider nicht anders getroffen werden können.

Das vollständige Rundschreiben des Fortbildungsreferenten Dr. Jürgen Schmidt finden Sie hier.
 
 27.4.05 2. Landespsychotherapeutentag am 9. Juli 2005 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart

Das Programm des 2. Landespsychotherapeutentages am 9. Juli 2005 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart steht inzwischen fest. Die Veranstaltung findet unter dem Rahmenthema 'Förderung psychischer Gesundheit - Prävention psychischer Störungen' statt und umfasst Vorträge und eine Podiumsdiskussion am Vormittag sowie mehrere parallel stattfindende Workshops am Nachmittag. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Nähere Details zur Veranstaltung und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem
Programm.
 
 27.4.05 Stellungnahme zu ADHS

Eine Stellungnahme zur Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung des Kammer-Ausschusses für die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen können Sie hier nachlesen.
 
 18.4.05 Startschuss für die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer (OPK)

Die ca. 1800 PsychotherapeutInnen der ostdeutschen Bundesländer werden sich im Laufe dieses Jahres zu einer gemeinsamen Kammer, der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer (OPK), zusammenschließen. Mit der Zustimmung zum Staatsvertrag und der Verabschiedung des neuen Heilberufe-Kammergesetzes im sächsischen Landtag sind seit letzter Woche alle dafür nötigen gesetzlichen Grundlagen vorhanden.

Auf ihrer Website www.ihre-opk.de schreibt die Errichtungsgruppe (als Vorläuferin des noch zu benennenden offiziellen Errichtungsausschusses):

"Die psychologischen Psychotherapeuten der fünf neuen Bundesländer haben die besondere Chance ergriffen, eine länderübergreifende Kammer der psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten, die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer (OPK ) zu gründen. Für dieses bundesweit einmalige Unternehmen haben wir die konstruktive Unterstützung der Länderministerien für Gesundheit und Soziales aus den Ländern Brandenburg, Mecklenburg - Vorpommern, Sachsen, Thüringen und Sachsen - Anhalt erhalten. Federführend ist dabei das Ministerium Sachsen.

Im Zuge der Gesetzgebung gibt es einen Staatsvertragsentwurf, der von den Kabinetten und Landtagen der fünf Bundesländer geprüft und ratifiziert werden muss. Nach Abschluss des Staatsvertrages wird vom sächsischen Staatsministerium der offizielle Errichtungsausschuss für die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer (OPK) berufen. Dieser wird dann die erste Wahl zur Kammerversammlung der Psychotherapeutenkammer vorbereiten. Die Errichtungsgruppe der OPK, als Vorläufer des Errichtungsausschusses, arbeitet bereits seit 2 Jahren an der Erstellung von Satzungen, Mitglieds- und Beitragsordnungen, so dass zum Zeitpunkt der Berufung des Errichtungsausschusses kein Zeitverlust entstehen wird.
...
Mit der ersten Wahl zur Kammerversammlung der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer ist circa im 3. Quartal 2005 zu rechnen. Danach wird sich die erste Kammerversammlung konstituieren, die den Vorstand der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer aus ihrer Mitte wählt.

Die Errichtungsgruppe der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer hat beschlossen, den Sitz der OPK nach Leipzig zu geben."
 
 12.4.05 Forschungspreis des Landes Baden-Württemberg geht an Prof. Dr. Herta Flor und Prof. Dr. Josef Wieland

Die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg gratuliert Ihrem Mitglied Frau Prof. Dr. Herta Flor ganz besonders herzlich zur Würdigung ihrer auch für die Psychotherapie grundlegenden Forschungsarbeiten!

Der Wissenschafts-Informationsdienst idw-online.de berichtet:

'Der baden-württembergische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg gab am 11. April die Träger des Landesforschungspreises 2004 bekannt. Mit dieser Auszeichnung, die zum 15. Mal vergeben wird, stellt das Wissenschaftsministerium einmal im Jahr herausragende Forscherinnen und Forscher der Öffentlichkeit vor. Das Preisgeld beträgt je 100.000 Euro für Arbeiten in den Bereichen Grundlagenforschung und angewandte Forschung. Mit dieser Dotierung vergibt das Wissenschaftsministerium das höchste Preisgeld eines Bundeslandes, "ein Beleg dafür, dass Wissenschaft und Forschung in Baden-Württemberg einen Schwerpunkt der Landespolitik bilden", so Frankenberg.
Den Landesforschungspreis für Grundlagenforschung hat die Psychologin Prof. Dr. Herta Flor vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim erhalten.
[...] Den Landesforschungspreis für angewandte Forschung erhielt der Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Josef Wieland von der Fachhochschule Konstanz.'

weiter...
 
 5.4.05 Depression verdoppelt Herzinfarktrisiko

Der Wissenschaftsdienst idw-online berichtet:

Depressionen sollten den klassischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhte Blutfettwerte zugerechnet werden, forderten Experten bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim. Denn wer an einer Depression erkrankt ist, hat gegenüber Gesunden ein doppelt so hohes Risiko für eine koronare Herzkrankheit. Wissenschafter beginnen jetzt, die Zusammenhänge zwischen Herz und Seele zu entschlüsseln.

...weiter
 
 22.3.04 'Heidelberger Schulstudie' mit 5.500 Schülern

Erste Ergebnisse zu Alkohol- und Tabakkonsum, Selbstverletzungen und Diät-Erfahrung
 
 17.3.05 Bulimische Symptome: Alarmierende Ergebnisse einer Studie bei SchülerInnen der 10. Klasse

Jedes zehnte Mädchen und jeder 50. Junge der Klassenstufe 10 zeigt in einer Untersuchung in Halle/S. bulimische Verhaltens- und Denkweisen (durchschnittlich 6,4 Prozent).

weiter
 
 1.3.05 Nächste Sitzung der Vertreterversammlung

Am Samstag, den 12. März 2005 findet im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19, Stuttgart, von 10.15 Uhr bis ca. 16.30 Uhr die nächste Sitzung der Vertreterversammlung statt. Alle Kammermitglieder können bei dieser Sitzung anwesend sein und sind dazu eingeladen.

Vorläufige Tagesordnung

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung des Protokolls der Sitzung der VV am 27. November 2004
3. Bericht des Vorstands
4. Bericht des PTI-Ausschusses
5. Ergebnisse aus der Umfrage des QS-Ausschusses
6. Berichte aus den Ausschüssen
Ambulante Versorgung und Psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen
7. Bericht über den Stand der Umsetzung der Fortbildungsordnung (Herr Dr. Schmidt)
8. Landespsychotherapeutentag 2005
9. Nachwahl eines Delegierten für die Bundesdelegiertenversammlung (BPtK)
10. Termine Kammerwahlen 2005
11. Sonstiges
 
 28.2.05 BPtK-Symposium: Perspektiven der evidenzbasierten Psychotherapie

Die Bundespsychotherapeutenkammer veranstaltet gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität zu Berlin ein Symposium zum Thema

Perspektiven der evidenzbasierten Psychotherapie
im Deutschen Gesundheitssystem

am 5. April 2005
von 10:00 bis 17:00 Uhr im Kaiserin-Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin.

Am Vormittag werden internationale Experten fachliche und methodische Aspekte diskutieren. Am Nachmittag wollen wir mit der Unterstützung namhafter Referenten herausarbeiten, welche Konsequenzen sich für das Deutsche Gesundheitssystem ergeben können. Näheres entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Wir würden uns sehr freuen, Sie zu diesem Symposium begrüßen zu können. Auf Grund der begrenzten Kapazitäten bitten wir Sie, uns Ihre Anmeldung bis zum 25.03.2005 zurückzusenden.

Weitere Informationen, Flugblatt (pdf)
 
 1.2.05 Neue Fortbildungsunterlagen...

... sind eingegangen und stehen hier zur Verfügung.
 
 29.1.05 Berufsordnung, Fortbildungsordnung, Umlageordnung

Folgende neue Satzungen / Ordnungen stehen ab sofort auf der Website bereit:

Berufsordnung
Fortbildungsordnung
Umlageordnung

Die Dateien sind in der Rubrik 'Kammer' unter 'Satzungen' dauerhaft zugänglich. Wenn Sie auf Ihrer Praxis-Homepage unter den Angaben zum Teledienstegesetz den vorgeschriebenen Verweis zur Berufsordnung direkt auf das Dokument schalten möchten, verwenden Sie bitte folgenden URI:   http://www.lpk-bw.de/kammer/berufsordnung.pdf
 
 22.1.05 www.lpk-bw.de: Neue e-mail Adresse des Webmasters

Wegen der inzwischen überhand nehmenden Belastung durch Spam wurde die bisherige E-Mail Adresse des Webmasters ersetzt. Neue Adresse siehe unter Kontakt
 
 19.1.05 Qualitätsförderpreis Gesundheit, Baden-Württemberg (QFP) 2005

Das Sozialministerium Baden-Württemberg und die im Gesundheitsforum Baden-Württemberg beteiligten Institutionen loben - nun bereits zum vierten Mal - auch für das Jahr 2005 den Qualitätsförderpreis Gesundheit, Baden-Württemberg (QFP) aus.
Über den Qualitätsförderpreis Gesundheit Baden-Württemberg soll der Qualitätswettbewerb im Gesundheitswesen nachhaltig gefördert und besonders gelungene Projekte gewürdigt werden. Die Auslobung soll gleichzeitig den zahlreichen in Baden-Württemberg initiierten und durchgeführten Qualitätsprojekten die Möglichkeit eröffnen, sich vorzustellen und bekannt zu machen.

Genaueres dazu erfahren Sie hier (PDF).
 
 13.1.05 Psychische Erkrankungen: "Europas unsichtbare Killer"

Wir zitieren aus dem Deutschen Ärzteblatt:

"BRUESSEL. Markos Kyprianou, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Union (EU), hat dazu aufgerufen, der psychischen Gesundheit in Europa einen höheren politischen Stellenwert einzuräumen. In einer Rede vor der WHO-Konferenz der Gesundheitsminister in Helsinki zum Thema psychische Gesundheit nannte Kyprianou die psychischen Erkrankungen 'Europas unsichtbare Killer'. 'Psychische Erkrankungen können genauso tödlich sein wie körperliche, zum Beispiel wie Krebs. Dennoch widmet man der psychischen Gesundheit erstaunlich wenig Aufmerksamkeit', bemängelte Kyprianou."

 
 12.1.05 Flutkatastrophe / Psychotherapeutische Soforthilfe

Mitglieder-Rundbrief des Kammervorstands:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir alle haben die Bilder der entsetzlichen Flutkatastrophe in Asien, der Zerstörung und Verwüstung in bisher nicht gekanntem Ausmaß gesehen. Viele von uns waren und sind tief getroffen von dem großen Elend und dem Leid, das über Einheimische und Urlauber hereingebrochen ist und ihr weiteres Leben nachhaltig prägen wird. Manche von uns haben aber auch mit Befremden auf die teilweise hysterisierende Aufbereitung weltweiten Unglücks in einigen Medien reagiert. Berufene und unberufene Helfer haben sich in der Öffentlichkeit zu Wort gemeldet, um sich an der gesellschaftlichen Organisation der Bewältigung menschlichen Unglücks zu beteiligen. Die Frage der individuellen Bewältigung dieser Katastrophe, der Verarbeitung von Schmerz und unsagbarer Trauer über den plötzlichen Verlust von nahe stehenden Menschen, aber auch von Schuldgefühlen der Überlebenden, hat dabei bisher nur wenig Aufmerksamkeit erhalten. Hier sind wir mit unserer ganzen Fachlichkeit gefordert, die sich zurückzunehmen weiß, wenn Selbsthilfepotentiale vorrangig zu fördern sind !

Sofort nach Bekanntwerden der Katastrophe hat die Bundesregierung die beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfen in Bonn angesiedelte zentrale Koordinierungsstelle "NOAH" angewiesen, die Vermittlung von Kriseninterventions-Teams, Notfallseelsorgern und Notfallpsychotherapeuten zur Versorgung der Rückkehrer an den Flughäfen zu organisieren. NOAH ist aber auch zuständig für die Vermittlung von wohnortnahen längerfristig angelegten psychotherapeutischen Hilfen. Die dafür notwendige Adressdatei kam zunächst durch Vermittlung der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie zustande. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Datei für ein flächendeckendes Hilfsangebot längst nicht ausreicht (allein in Baden-Württemberg wurden bisher 137 Menschen als vermisst gemeldet, 4 Tote wurden bereits identifiziert, mehr als 500 Personen aus unserem Bundesland haben vermutlich ihren Urlaub in den betroffenen Regionen verbracht).

Das Bundesgesundheitsministerium ist am 5. Januar an die Bundespsychotherapeutenkammer mit der Bitte herangetreten, gemeinsam mit der Bundesärztekammer die Arbeit von NOAH durch die Bereitstellung von Listen einschlägig qualifizierter Psychotherapeuten zu unterstützen, die bereit sind, kurzfristig psychotherapeutische Beratungen und Behandlungen zu übernehmen. Die Geschäftsstelle der Bundespsychotherapeutenkammer hat die Bitte des BMGS sofort an die Länderkammern weitergeleitet. Informationen für die Homepages sowie einen Fragebogen, der eine bundesweit einheitliche Erhebung der erforderlichen Daten gewährleistet, wurden ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Der Vorstand der Landespsychotherapeutenkammer hält es in der gegebenen Situation für eine Selbstverständlichkeit, der Bitte des BMGS zu entsprechen und die Koordinierungsarbeit der Bundespsychotherapeutenkammer zu unterstützen. Wir bitten deshalb alle Kammermitglieder um ihre Mitarbeit und umgehende Beantwortung des beigefügten Fragebogens. Aus Zeitgründen bitten wir weiter darum, den ausgefüllten Fragebogen per FAX: 0711 - 674470-15 oder - wenn es nicht anders geht - per Post an die Geschäftsstelle der Kammer weiterzuleiten. Die eingehenden Daten werden sofort ausgewertet und über die Bundespsychotherapeutenkammer an NOAH weitergegeben bzw. der für den Katastrophenschutz in Baden-Württemberg zuständigen Stelle und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig wird sich der Vorstand um ein koordiniertes Vorgehen mit der Landesärztekammer Baden-Württemberg bemühen.

Auch bei den Landesverbänden der Krankenkassen wird sich der Vorstand dafür einsetzen, eine möglichst unbürokratische Handhabung der eingehenden Therapieanträge von Flutopfern oder deren Angehörige zu erwirken. Von Seiten der Bundesverbände der Kassen wurde bereits eine entsprechende Bereitschaft signalisiert.

Bei der Bearbeitung des Fragebogens werden Sie feststellen, dass nicht alle Fragen unmittelbar im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe relevant sind. Diese Zusatzfragen wurden aber in Absprache mit der Kammer Nordrhein-Westfalen, die bereits gut durchdachte und damit vorbildliche Neuregelungen für den Katastrophenschutz im Land erwirkt hat, für diese bundesweit einheitliche Datenerfassung übernommen.

Dies ist gerade für Baden-Württemberg von besonderer Bedeutung, weil auch hier eine Neuordnung des Katastrophenschutzes unter Beteiligung unserer Profession ansteht. Wir hatten dazu bereits ein erstes Gespräch im Sozialministerium geführt. Sicherlich erinnern Sie sich in diesem Zusammenhang an unsere erste Kammerumfrage zur Notfallpsychotherapie und Psychotraumatologie aus dem Jahre 2003, die von rund 20 % der Kammer-mitglieder beantwortet worden war. Und ebenso werden Sie sich an die zweite Umfrage zur Beteiligung an dem Deutschen Notfallvorsorge-Informationssystem (deNIS) im Januar 2004 erinnern, die einen vergleichbaren Rücklauf hatte. Nun bitten wir Sie erneut um Ihre Daten aus Aktualisierungsgründen - und appellieren damit auch an Ihre Bereitschaft, im Notfall gegebenenfalls auch zusätzliche Arbeitskapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Mit dem aktuellen Fragebogen erhält die Kammer nun alle erforderlichen Basisdaten, um eine bessere Einbindung psychotherapeutischer Ressourcen im Falle von Katastrophen und Großschadensereignissen im Land Baden-Württemberg zu ermöglichen.

Wir bedanken uns vorab für Ihre Mitarbeit und setzen - soweit möglich und für Sie machbar - auf Ihre Bereitschaft, kurzfristig Behandlungsplätze für hilfsbedürftige Betroffene der Flutkatastrophe zur Verfügung zu stellen. Sie helfen dadurch nicht nur Menschen in seelischer Not, sondern tragen mit dazu bei, der gesellschaftlichen Verantwortung unserer Profession gerecht zu werden.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

gez.

Detlev Kommer, Dietrich Munz, Mareke de Brito Santos-Dodt, Thomas Fydrich, Trudi Raymann

Fragebogen (pdf)
 
 8.1.04 Psychotherapeutische Hilfe und Behandlung für Flutopfer

Opfer, Angehörige und Hinterbliebene der Flutkatastrophe in Südostasien leiden unter psychischen Katastrophenfolgen. Vielen von ihnen wird es gelingen, aus eigener Kraft und mit Unterstützung ihrer Familien und Freunde wieder zu gesunden. Viele werden aber auch professionelle psychotherapeutische Hilfe brauchen. NOAH vermittelt wohnortnahe psychotherapeutische Behandlung. NOAH arbeitet u.a. auf der Basis von Listen, die die Landespsychotherapeutenkammern mit Unterstützung ihrer Mitglieder zusammenstellen.

NOAH wurde 2003 von der Bundesregierung gegründet und ist die zentrale Stelle zur Koordination psychosozialer Unterstützung für im Ausland von schweren Unglücksfällen oder Terroranschlägen betroffene Bundesbürger. Es ist beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn angesiedelt. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von NOAH unterstützen die Hilfesuchenden mit:

- Informationen über wohnortnahe Hilfsangebote
- Informationen bei Fragen nach psychotherapeutischer oder ärztlicher Hilfe und Behandlung
- Informationen hinsichtlich weiter einzuschaltender Behörden
- Informationen bei administrativen Fragen und Problemen

NOAH ist rund um die Uhr wie folgt zu erreichen:

Hotline: 01888 550 - 433
Tel.: 0228 5554 - 433
Fax: 0228 5554 - 436 oder 01888 550 - 436
E-Mail: noahbbk.bund.de
 
 4.1.04 Ergebnisse der Vertreterversammlung vom 27.11.04

In der Sitzung der Vertreterversammlung am 27.11.04 wurden Beschlüsse zu folgenden Themen gefasst:
• Erneute Verabschiedung der Berufsordnung
• Anpassung der Fortbildungsordnung an die Bewertung von Fortbildungsveranstaltungen durch die Landesärztekammer
• Änderung der Umlageordnung - Beitrag 2005
• Beitritt zum Versorgungswerk der Psychotherapeutenkammer NRW beschlossen
• Verabschiedung von Leitlinien zur Begutachtung von traumatisierten PatientInnen.

Ausführlicher Artikel (pdf)





Ältere Nachrichten finden Sie im ARCHIV.

 
zum Seitenanfang
©LPK-BW     —> http://www.lpk-bw.de