Nachrichten 2022

Studie der Uni Heidelberg zur Emotionsregulation - Probanden gesucht

(LPK BW)

Das Psychologische Institut der Universität Heidelberg sucht Patient*innen, für eine Studie zur Emotionsregulation, die in Kürze eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung abschließen werden bzw. vor Kurzem (max. 2 Wochen) eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung abgeschlossen haben.

Wichtige Infos zum Coronavirus (SARS-CoV-2) - Praxisinformationen der LPK BW

Wird fortlaufend aktualisiert: letzte Aktualisierung: 14.06.2022 - 9.00 Uhr

(LPK BW)

Hier finden Sie kontinulierlich aktualisierte Infos rund um Corona und Psychotherapie. 

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat eine Corona-Hotline-Nummer eingerichtet:  0711/904-39555. 

Flexiblere Videobehandlung für Psychotherapeut*innen

Mehr Spielraum bei einzelnen Leistungen

(BPtK)

Die Obergrenze für Videobehandlung bei psychotherapeutischen Leistungen wird zum 1. Juli 2022 flexibler gestaltet. Darauf haben sich Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband geeinigt. Bisher galt eine Begrenzung auf maximal 30 Prozent für jede einzelne Leistungen (GOP) innerhalb eines Quartals. Künftig können einzelne Leistungen auch deutlich häufiger per Video stattfinden, solange die 30-Prozent-Grenze für genehmigungspflichtige Leistungen insgesamt nicht überschritten wird.

Cannabis legalisieren, Alkohol verteuern, Hilfsangebote ausbauen

Drogen- und Suchtpolitik in Deutschland neu ausrichten

(BPtK)

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hält es für notwendig, die Drogen- und Suchtpolitik grundsätzlich neu auszurichten. Statt auf Verbot und Kriminalisierung sollte sie auf Regulierung, Prävention und aufgeklärten, kompetenten und eigenverantwortlichen Gebrauch von Drogen setzen. Das ist der beste Schutz vor Drogenmissbrauch und -abhängigkeit. „Von keiner Drogenpolitik ist zu verhindern, dass Drogen ausprobiert und gebraucht werden.

„Das Warten muss jetzt ein Ende haben!“

BPtK fordert dringend mehr psychotherapeutische Behandlungsplätze

(BPtK)

Psychisch kranke Menschen müssen seit über 20 Jahren monatelang auf eine Behandlung in einer psychotherapeutischen Praxis warten. „Seit der Einführung der psychotherapeutischen Bedarfsplanung 1999 fehlen unzählige psychotherapeutische Praxen“, erklärt Dr. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). „Überfällig ist eine Reform der Bedarfsplanung, die ihren Namen verdient. Wer psychisch erkrankt, muss sich deshalb seit mehr als zwanzig Jahren auf eine unzumutbar lange Suche nach einem freien Behandlungsplatz bei einer zugelassenen Psychotherapeut*in machen.

Menschen mit geistiger Behinderung und Autismus-Spektrum-Störungen - Besonderheiten der Psychotherapie

6. Veranstaltung des Arbeitskreises – Vortrag Hermann Kolbe

(LPK BW)

Zum 6. und vorletzten Seminar der Ende September 2021 gestarteten Online-Reihe, gestaltet von den Mitgliedern des Arbeitskreises „Psychotherapie für Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung“, hatten sich über 230 Teilnehmer*innen angemeldet, also mehr als zwei bis drei Mal so viele wie zu den Themen der vorhergehenden Seminare. Davon waren mehr als die Hälfte erstmals dabei!

Psychotherapie bei Intelligenzminderung - Ambulante Psychotherapie für Menschen mit geistiger Behinderung – berufs- und sozialrechtliche Rahmenbedingungen

7. Online-Veranstaltung am 19.07.2022 mit Dr. Jan Glasenapp

(LPK BW)

Die Ende September 2021 gestarteten Online-Seminare gestaltet von Mitgliedern des Arbeitskreises „Psychotherapie für Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung“ (Gesamtprogramm) werden am 19. Juli 2022 mit dem siebten und letzten Beitrag zu Ende gehen. Es referiert Dr. Jan Glasenapp. Hierzu laden wir herzlich ein.

Corona: Immer mehr Essstörungen und Depressionen bei Jugendlichen

DAK Kinder- und Jugendreport 2022 wertet Krankenhausdaten aus

(BPtK)

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Anteil Jugendlicher, die aufgrund einer Depression oder einer Essstörung im Krankenhaus behandelt wurden, massiv gestiegen. Im Vergleich zu 2019 wurden 2021 40 Prozent mehr Jugendliche (15 bis 17 Jahre) aufgrund einer Essstörung und 25 Prozent mehr Jugendliche wegen einer Depression stationär behandelt. Mädchen wurden mit psychischen Erkrankungen deutlich häufiger in einer Klinik versorgt als Jungen.  Im Grundschulalter zeigte sich eine Zunahme von Entwicklungsstörungen.

Monatelange Wartezeiten auf psychotherapeutische Behandlung

Umfrage von rbb|24

(BPtK)

Mehr als 50 Prozent der Patient*innen warten mehr als vier Monate nach dem ersten Kontakt auf eine psychotherapeutische Behandlung. Das hat eine Umfrage vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb|24) bei bundesweit 123 psychotherapeutischen Praxen ergeben. Die Wartezeit war auf dem Land deutlich länger als in der Stadt. Die Hälfte der Praxen in der Stadt gab an, dass die Wartezeit zwischen Erstgespräch und Therapiebeginn bei mehr als zwei Monaten lag, auf dem Land bei mehr als sechs Monaten.