Willkommen bei der
Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg

ACHTUNG! Aufgrund des Umzugs der Geschäftsstelle ist die LPK BW voraussichtlich vom 14.8. bis 19.8. nicht telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Alle in der Zeit empfangenen E-Mails werden ab dem 19.8 von unseren Mitarbeitern gelesen.

Bitte beachten Sie die wegen des hohen Zertifizierungssaufkommens bis auf weiteres eingeschränkten Telefonzeiten der Fortbildungsabteilung. Die Telefonzeiten finden Sie hier.

21.07.2014Psychotherapeutische Behandlung von Soldatinnen und Soldaten
Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung mit der Bundeswehr am 14. 10. 2014 in München

Soldatinnen und Soldaten können sich auch an ambulant arbeitende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wenden. Hierzu hat die BPtK mit der Bundeswehr einen Versorgungsvertrag abgeschlossen. Ziel der Veranstaltung ist es, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten einen Einblick in den soldatischen Alltag zu geben, um für therapierelevante bundeswehrspezifische Themen und Sachverhalte zu sensibilisieren.
Veranstaltungsort und endgültiges Programm werden in Kürze folgen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Kammer: info@lpk-bw.de

03.07.2014Psychotherapie bei Migranten verbessern
Leitlinien für Trainings in kultursensibler Psychotherapie

(BPtK) ür eine angemessene psychotherapeutische Versorgung von Migranten brauchen Psychotherapeuten spezifisches Wissen über den Umgang mit Patienten aus anderen Kulturen. Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben deshalb Leitlinien für Trainings entwickelt, mit denen die interkulturelle Kompetenz von Psychotherapeuten geschult werden kann.

01.07.2014Neues Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere in Kraft getreten

Am 1. Mai 2014 ist das "Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt" in Kraft getreten. Schwangere haben nun das Recht, Ihr Kind vertraulich und sicher in einer Klinik oder bei einer Hebamme auf die Welt zu bringen.

01.07.2014Krankengeld: Kassen machen Druck, statt ausreichend zu versorgen
BPtK: Psychisch Kranke vom Fallmanagement der Kassen überfordert

(BPtK) Krankenkassen machen ihren Versicherten Druck, wenn sie zu lange arbeitsunfähig sind und Krankengeld beziehen. „Krankenkassen lassen nichts unversucht, die Kosten für Krankengeld zu senken, anstatt ausreichende und leitliniengerechte Behandlungsangebote sicherzustellen“, kritisiert Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, angesichts des Jahresberichts 2014 der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Die UPD stellt fest, dass Patienten, die bei ihr Rat suchen, sich von dem „teilweise intensiven Krankenkassen-Fallmanagement unter Druck gesetzt fühlen“.

30.06.2014Psychotherapeuten in Ausbildung häufig ohne Vergütung
BPtK fordert, das „Psychiatriejahr“ nicht vom Mindestlohn auszunehmen

(BPtK) Die Bundespsychotherapeutenkammer fordert, dass Psychotherapeuten in Ausbildung einen Mindestlohn für ihre Tätigkeit in psychiatrischen Krankenhäusern erhalten können. „Es muss jeder gesetzgeberische Spielraum genutzt werden, die finanzielle Not der Psychotherapeuten in Ausbildung zu lindern“, erklärt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter anlässlich der heutigen Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales zum Entwurf des Tarifautonomiestärkungsgesetzes (BT-Drs. 18/1558), mit dem ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden soll.

26.06.2014Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik unzureichend
BPtK-Studie zur stationären Versorgung psychisch kranker Menschen

(BPtK) Psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser verfügen über zu wenig und teilweise nicht ausreichend qualifiziertes Personal, um ihren Patienten eine leitlinienorientierte Behandlung anbieten zu können. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Bundespsychotherapeutenkammer zur stationären Versorgung psychisch kranker Menschen.

23.06.2014Diagnose Junge! Pathologisierung eines Geschlechts?
BPtK-Symposium am 3. Juni 2014 in Berlin

(BPtK) Jungen sind doppelt so oft in Förderschulen wie Mädchen und sie verursachen höhere Krankheitskosten. Das gilt besonders bei psychischen Erkrankungen. Hier sind die Krankheitskosten für Jungen beinahe doppelt so hoch wie für Mädchen. Droht die Pathologisierung eines Geschlechts? Diese provokante Frage diskutierten Experten aus dem Gesundheitswesen, der Jugendhilfe und dem Bildungsbereich auf einem Symposium der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) am 3. Juni 2014 in Berlin.

13.06.2014Mehr Flexibilität und größere Freiräume
BPtK-Konzept einer differenzierten psychotherapeutischen Versorgung

(BPtK) Patienten suchen aufgrund sehr unterschiedlicher psychischer Beschwerden psychotherapeutische Hilfe. Diesen unterschiedlichen Bedarfen kann die bisherige psychotherapeutische Versorgung nicht ausreichend gerecht werden. „Die Patienten brauchen eine differenziertere Versorgung. Psychotherapeuten benötigen hierfür mehr Flexibilität und größere Freiräume bei der Gestaltung ihrer Behandlungsangebote“, fordert Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer.

06.06.2014Arbeitslosigkeit verschlechtert die psychische Gesundheit der Lebenspartner
Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung

(BPtK) Arbeitslosigkeit erhöht das Risiko, psychisch zu erkranken. Dies gilt jedoch nicht nur für die Arbeitslosen selbst, sondern auch für ihre Lebenspartner. Der Verlust der Arbeit verschlechtert auch ihre psychische Gesundheit. Das Ausmaß der Verschlechterung ist sogar mit dem der arbeitslosen Lebenspartner vergleichbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

04.06.2014Weichenstellungen für eine bessere Versorgung psychisch kranker Menschen
24. Deutscher Psychotherapeutentag in Berlin

(BPtK) Der 24. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) fand am 17. Mai 2014 in Berlin statt. Seine zentralen Themen waren die Verbesserung der Versorgung psychisch kranker Menschen, die Reform der Psychotherapeutenausbildung sowie Anpassungen in der Musterberufsordnung.

03.06.2014Diagnose „Junge“!
Pathologisierung eines Geschlechts?

(BPtK) Jungen sind doppelt so oft in Förderschulen wie Mädchen und sie verursachen höhere Krankheitskosten. Das gilt besonders bei psychischen Erkrankungen. Hier sind die Krankheitskosten bei Jungen beinahe doppelt so hoch wie bei Mädchen. „Jungen stoßen in ihrer Entwicklung immer mehr an Grenzen“, stellt Peter Lehndorfer, Vorstandsmitglied der Bundespsychotherapeutenkammer, auf der Veranstaltung „Diagnose Junge – Pathologisierung eines Geschlechts?“ in Berlin fest.

27.05.2014Diotima-Ehrenpreis 2014 für Prof. Dr. Ursula Lehr
Würdigung für ein differenziertes und realistisches Altersbild

(BPtK) Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr ist die Preisträgerin des Diotima-Ehrenpreises 2014. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ehrt mit Prof. Lehr eine Wissenschaftlerin und Politikerin, die sich für ein differenziertes und realistisches Altersbild in unserer Gesellschaft und eine angemessene Gesundheitsversorgung älterer Menschen einsetzt.

21.05.2014Hohe Zufriedenheit mit ambulanter Psychotherapie
Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK

(BPtK) Menschen mit psychischen Beschwerden sind mit der ambulanten Versorgung durch Hausärzte, Fachärzte oder Psychotherapeuten größtenteils zufrieden. Zu diesem Ergebnis kam das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer aktuellen Versichertenbefragung. Vier von fünf Patienten, die eine Psychotherapie erhielten, waren damit sehr zufrieden oder zufrieden.

21.05.2014Heilberufekammern verantwortlich einbinden
Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten am neuen Qualitätsinstitut beteiligen

(BPtK) Die Arbeitsgemeinschaften der Heilberufekammern der Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten fordern, in die Arbeit des neuen „Instituts zur Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen“ verantwortlich eingebunden zu werden. Qualitätssicherung gehört zu den originären gesetzlichen Aufgaben der Heilberufekammern.

20.05.2014G-BA streicht psychotherapeutische Praxissitze
Schlecht versorgte Regionen in Ostdeutschland besonders hart getroffen

(BPtK) In Ostdeutschland warten psychisch kranke Menschen durchschnittlich 14 bis 19 Wochen auf ein erstes Gespräch bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten. Deshalb war geplant, vor allem in den ländlichen Regionen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen deutlich mehr Psychotherapeuten zuzulassen. Dafür sind derzeit 237,5 zusätzliche Praxissitze für Psychotherapeuten in Ostdeutschland ausgeschrieben. Davon plant der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) jedoch wieder jeden fünften Sitz zu streichen.

13.05.2014LPK-Studie zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung veröffentlicht

Eine neue Studie zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland liefert aktuelle Zahlen zu Wartezeiten auf einen Therapieplatz, Therapieausfällen, Arbeitszeiten von Psychotherapeuten und Therapieverfahren. An der von Rüdiger Nübling, Karin Jeschke, Matthias Ochs und Jürgen Schmidt im Frühjahr 2012 durchgeführten Befragung nahmen über 2.300 Psychotherapeuten aus fünf Bundesländern teil. Die Studie versteht sich als ein Beitrag zur psychotherapeutischen Versorgungsforschung.

07.05.2014Optionsphase verlängert – Degression korrigiert
PEPP erweist sich als lernendes System

(BPtK) Die Regierungskoalition plant, die verbindliche Einführung des neuen pauschalierenden Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) um zwei Jahre zu verschieben. Viele Kliniken werten die Verlängerung der freiwilligen Erprobungsphase („Optionsphase“) als eine gute Nachricht. Zu bedenken ist jedoch, dass mit der Verzögerung der Einführung des PEPP die überholten Personalstandards der Psychiatrie-Personalverordnung (Psych-PV) zwei weitere Jahre gelten werden.

29.04.2014Vertreterversammlung der LPK Baden-Württemberg am 05.04.14

Die 2. Vertreterversammlung (VV) der LPK BW fand am Samstag, den 05. April 2014 im Maritim Hotel in Stuttgart statt. Zunächst diskutierten die Delegierten ausführlich den Vorstandsbericht, den Kammerpräsident Dr. Dietrich Munz vortrug. Anschließend stand die Wahl eines stellvertretenden Delegierten zum Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) auf der Tagesordnung.

09.04.2014Qualitätsstandards für die Praktische Tätigkeit notwendig
10. Bundeskonferenz der Psychotherapeuten in Ausbildung

(BPtK) Die 10. Bundeskonferenz der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) verabschiedete am 25. März einstimmig ein Positionspapier zu Mindeststandards in der Praktischen Tätigkeit.

08.04.2014Psychisch kranke Soldaten haben einen Anspruch auf Behandlung
BPtK zum Offenen Brief der IPPNW

(BPtK) Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) setzt sich dafür ein, dass psychische Erkrankungen, die aus Auslands- und Kriegseinsätzen resultieren, genauso behandelt werden wie körperliche Verletzungen. Deshalb hat sie mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) einen Vertrag geschlossen, nach dem sich psychisch kranke Soldaten auch in psychotherapeutischen Privatpraxen behandeln lassen können.

04.04.2014BPtK kritisiert DMP Koronare Herzkrankheiten und Diabetes mellitus Typ 1
G-BA vernachlässigt psychosoziale Einflussfaktoren

(BPtK) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die beiden Disease-Management-Programme (DMP) für koronare Herzkrankheiten und Diabetes mellitus Typ 1 nicht fachgerecht aktualisiert. „Psychosoziale Aspekte kommen in beiden strukturierten Behandlungsprogrammen zu kurz“, kritisiert Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).

03.04.2014Psychisch bedingte Frührenten vermeiden
BPtK begrüßt RV-Leistungsverbesserungsgesetz

(BPtK) Der Deutsche Bundestag berät heute über bessere Leistungen für Frührentner („RV-Leistungsverbesserungsgesetz“). Durch das Gesetz sollen u. a. Erwerbsminderungsrenten erhöht und das Budget für Rehabilitationsleistungen ausgebaut werden. „Die geplanten Gesetzesänderungen sind für Menschen mit psychischen Erkrankungen wichtig“, stellt Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), fest.

02.04.2014LPK BW veranstaltet erfolgreichen Workshop "Arbeitsplatzkonflikte als Hintergrund psychischer Erkrankungen"

Arbeitsplatzprobleme, speziell Konflikte mit Kollegen und/oder Vorgesetzten treten immer häufiger als Hintergrund für psychische Erkrankungen auf. Beim Landespsychotherapeutentag 2013 hatten wir dieses Thema aufgegriffen und angekündigt, dass hierzu Workshops der Kammer angeboten werden. Der erste Workshop zum Thema wurde am 28. März 2014 in der Geschäftsstelle der LPK BW durchgeführt.

25.03.2014Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie neu konstituiert
4. Amtsperiode

(BPtK) Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat am 17. März 2014 in seiner konstituierenden Sitzung für die vierte Amtsperiode (2014 - 2018) als Vorsitzende erneut Prof. Dr. phil. Günter Esser, Potsdam, und Prof. Dr. med. Manfred Cierpka, Heidelberg, gewählt.

24.03.2014Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg und das Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg unterzeichnen gemeinsame Empfehlung zur Ausgestaltung der Praktischen Tätigkeit für Psychotherapeuten in Ausbildung

Der Geschäftsführer des ZfP Südwürttemberg, Dr. Dieter Grupp begrüßte am Mittwoch den 19. März 2014 die Kammervorstände Dr. Dietrich Munz (Kammerpräsident) und Dr. Roland Straub (Mitglied im Vorstand) zum zweiten gemeinsamen Gespräch in Bad Schussenried. Feierlicher Anlass des Treffens war die Unterzeichnung einer gemeinsam vorbereiteten und konsentierten Empfehlung zur organisatorischen und inhaltlichen Gestaltung der Praktischen Tätigkeit von Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten der psychologischen Psychotherapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

21.03.2014Depressionen: Fachlich empfohlene Behandlung die Ausnahme
Ergebnisse des „Faktenchecks Depression“ der Bertelsmann Stiftung

(BPtK) Nur etwa zwölf Prozent der Patienten, die an einer schweren Depression erkrankt sind, erhalten die fachlich empfohlene Kombinationsbehandlung aus Psychotherapie und Medikamenten. Weitere 14 Prozent erhalten eine stationäre Behandlung, bei der in der Regel sowohl psychotherapeutisch als auch pharmakologisch behandelt werden dürfte. Immerhin 18 Prozent der Patienten mit einer schweren Depression erhalten jedoch weder eine Psychotherapie noch eine Pharmakotherapie.

17.03.2014Systemische Therapie als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung?
BPtK empfiehlt Anerkennung

(BPtK) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) prüft zurzeit, ob die Systemische Therapie als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung bei Erwachsenen anerkannt werden kann. Deshalb hatte er Landespsychotherapeutenkammern, Fachgesellschaften und Einzelexperten bis zum 20. Februar 2014 um ihre Stellungnahme gebeten. Auch die BPtK hat hierzu eine ausführliche Stellungnahme abgegeben und sich für eine Anerkennung der Systemischen Therapie ausgesprochen.

14.03.2014Mehr Freiräume in der Therapieplanung für Psychotherapeuten
BPtK zu den KBV-Daten zur psychotherapeutischen Versorgung

(BPtK) Psychotherapeuten behandeln ihre Patienten so lange wie notwendig. Rund 70 Prozent der Patienten erhalten eine Kurzzeittherapie von höchstens 25 Stunden. Nur etwa 30 Prozent der Patienten erhalten überhaupt noch eine sogenannte Langzeittherapie von mehr als 25 Stunden. Bei der Mehrzahl der Kurz- sowie der Langzeittherapien wird das von den Krankenkassen bewilligte Behandlungskontingent nicht ausgeschöpft, sondern die Behandlungen werden bedarfsabhängig schon früher beendet. Das zeigt eine Analyse der Abrechnungsdaten von 17 Kassenärztlichen Vereinigungen von knapp 400.000 Patienten, die zwischen 2009 und 2012 in psychotherapeutischer Behandlung waren.

03.03.2014Flüchtlinge unbürokratisch behandeln
BPtK fordert Vereinfachung der europäischen Förderrichtlinien

(BPtK) Flüchtlinge und Folteropfer benötigen aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen häufig psychotherapeutische Hilfen. Aufgrund ihres oft unklaren Flüchtlingsstatus und eingeschränkten Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz sind sie häufig auf die Versorgung durch die psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer angewiesen.

28.02.2014Fachtag "Kultursensible Psychotherapie: Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund"
Jetzt mit ausführlichem Bericht

Am Samstag, den 23. November 2013 fand im Stuttgarter Geno-Haus der LPK-Fachtag zur "Kultursensiblen Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund" statt. Der vom Kammerausschuss Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie vom Vorstand geplante Fachtag fand mit fast 100 Teilnehmern eine gute Resonanz.

28.02.2014PEPP gemeinsam weiterentwickeln
BPtK begrüßt Kurswechsel der psychiatrischen und pflegerischen Fachverbände

(BPtK) In einem Offenen Brief haben sich die psychiatrischen und pflegerischen Fachverbände an die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gewandt und eine Kurskorrektur in Bezug auf die Entwicklung des pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser (PEPP) gefordert.

28.02.2014Zu viele Emotionen, zu wenig sachliche Argumente
Zur Diskussion um die Einführung eines neuen Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik

(BPtK) Die Diskussion um die Einführung eines neuen Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser (PEPP) wird immer emotionaler. Die Genauigkeit der Argumentation bleibt dabei häufig auf der Stecke. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert alle Beteiligten auf, zu einer sachlichen Auseinandersetzung zurückzukehren.

28.02.2014Patienten erleben Krebsdiagnose häufig traumatisch
BPtK-Veranstaltung: Gute Praxis Psychoonkologie

(BPtK) „Die psychoonkologische Versorgung ist ein unverzichtbarer Bestandteil in der Versorgung krebskranker Patienten“, stellte Vizepräsidentin Monika Konitzer in ihrer Begrüßung der rund 60 Teilnehmer der BPtK-Veranstaltung „Gute Praxis psychotherapeutische Versorgung: Psychoonkologie“ fest, die am 10. Februar 2014 in Berlin stattfand.

26.02.2014Kinder und Jugendliche mit Depressionen richtig behandeln
S3-Leitlinie gibt wissenschaftlich fundierte Empfehlungen

(BPtK) Die Zahl der stationären Behandlungen von Kindern und Jugendlichen mit Depressionen hat sich nach Angaben der Krankenkasse DAK-Gesundheit in den vergangenen acht Jahren verdreifacht. Allein im Jahr 2012 waren es 12.567 stationär behandelte 10- bis 20-Jährige. Während in der Kindheit Mädchen und Jungen ungefähr gleich häufig betroffen sind, sind es im Jugendalter überwiegend Mädchen und junge Frauen. Sie sind doppelt so oft wegen einer Depression in stationärer Behandlung wie junge Männer.

24.02.2014Leitliniengerechte Versorgung bei Magen- oder Darmkrebs gescheitert
Krankenkassen und Ärzteschaft verhindern psychoonkologische Leistungen

(BPtK) Eine leitliniengerechte psychoonkologische Versorgung von Patienten mit Magen- und Darmkrebs ist am 20. Februar 2014 im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gescheitert. Eine Koalition von Krankenkassen und Ärzteschaft verhinderte, dass diese Patienten im Rahmen der ambulanten spezialärztlichen Versorgung psychotherapeutische Leistungen wie Einzel- und Gruppeninterventionen im erforderlichen Umfang erhalten.

13.02.2014BPtK zur Petition: Neues Entgeltsystem in Psychiatrie und Psychosomatik frühestens 2017
OPS weiterentwickeln und stärker einzelne Leistungen berücksichtigen

(BPtK) Die Bundespsychotherapeutenkammer hält das neue Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP) grundsätzlich für eine Chance, Psychotherapie in der stationären Versorgung von psychisch kranken Menschen besser zu verankern und für Patienten leichter erkennbar zu machen, welche Klinik Psychotherapie leitliniengerecht anbietet. Auch die BPtK sieht noch großen Bedarf, den PEPP-Katalog stärker an den Behandlungsleistungen auszurichten.

11.02.2014Konstituierende Vertreterversammlung wählt Kammervorstand und Gremienvertreter – Gesamter Vorstand im Amt bestätigt

Die Vertreterversammlung der Kammer wählte in ihrer konstituierenden Sitzung am 08. Februar 2014 den neuen Kammervorstand und die Vertreterinnen und Vertreter in die Kammergremien sowie die Landesdelegierten des Deutschen Psychotherapeutentages.

05.02.2014Kooperationsmöglichkeiten mit Schulpsychologischen Diensten

Ende Januar fand auf Initiative von Dipl.-Psych. Annette Maierhofer, Schulpsychologische Beratungsstelle Backnang, ein Treffen von Schulpsychologen aus Backnang und Tübingen mit dem LPK-Vorstand statt.

28.01.2014Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt
BPtK-Studie zu psychischen Erkrankungen und Frührente

(BPtK) Rund 75.000 Versicherte bezogen 2012 erstmals eine Rente wegen Erwerbsminderung aufgrund psychischer Erkrankungen. Sie sind durchschnittlich 49 Jahre alt. Fast jede zweite neue Frührente ist inzwischen psychisch verursacht (42 Prozent). Dabei haben seit 2001 vor allem Depressionen (plus 96 Prozent), Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (plus 74 Prozent) sowie Suchterkrankungen (plus 49 Prozent) als Grund zugenommen.

16.01.2014Immer mehr Neuroleptika für Minderjährige
Besonders starker Anstieg bei atypischen Antipsychotika

(BPtK) Immer mehr Kinder und Jugendliche werden mit Antipsychotika behandelt. Nach einer Analyse der Verordnungsdaten der BARMER GEK fordert eine Forschergruppe um Prof. Dr. Christian Bachmann von der Uniklinik Marburg eine kritische Ursachenanalyse und gegebenenfalls strengere Verschreibungsleitlinien. Denn Antipsychotika (synonym: Neuroleptika) haben gravierende Nebenwirkungen wie z. B. erhebliche Gewichtszunahme, Bewegungsstörungen, hormonelle und Herzrhythmusstörungen.

14.01.2014Mangelhafte psychotherapeutische Versorgung für geistig behinderte Menschen
Landespsychotherapeutenkammer initiiert erste Maßnahmen zur Verbesserung

Menschen mit geistiger Behinderung und gleichzeitiger psychischer Erkrankung haben es besonders schwer, einen ambulanten Therapieplatz zu finden. Demgegenüber ist das Risiko, an einer psychischen Störung zu erkranken deutlich höher als in der allgemeinen Bevölkerung. Die psychotherapeutische Versorgungssituation wird von Experten und Betroffenen seit Jahren schon als sehr angespannt bis nicht vorhanden kritisiert. Dies zeigte sich jüngst auch am Beispiel für Kinder und Jugendliche in der Bewertung baden-württembergischer Psychotherapeuten, die in einer aktuellen Studie der Katholischen Hochschule Freiburg in Kooperation mit der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg ermittelt wurde.

22.12.2013Aspekte der Zwangsbehandlung von psychisch Kranken
Fortbildungsveranstaltung der LÄK und LPK am Samstag, 11. Januar 2014

Fehlende gesetzliche Grundlagen führten bei Zwangsbehandlungen psychisch Kranker zwischen Betroffenen und Behandlungsteams teilweise zu extremen Belastungen und prekären Situationen. Auf Bundes- und Länderebene wurden inzwischen neue gesetzliche Regelungen geschaffen. Die geänderte Rechtslage stellt die Beteiligten jedoch nun vor neue Herausforderungen. Die Zentrale Ethikkommission der Bundesärztekammer hat mit ihrer Stellungnahme vom April 2013 Handlungsempfehlungen gegeben, die im Rahmen unserer Fortbildungsveranstaltung vorgestellt und erläutert werden. Ebenso wird die Problematik der Zwangsbehandlung psychisch Kranker aus verschiedenen beruflichen Positionen und aus Sicht der Betroffenen beleuchtet. Mit dieser Veranstaltung wollen die Landesärztekammer und die Landespsychotherapeutenkammer informieren, gemeinsam diskutieren, Verständnis schaffen, Lücken erkennen und zur Klärung beitragen.

19.12.2013G-BA beendet Blockade von 276 Praxissitzen
Reservierte Praxissitze führen nicht mehr zu längeren Wartezeiten

(BPtK) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Blockade von 276 Psychotherapeutensitzen beendet. Künftig müssen Praxissitze, die für psychotherapeutisch tätige Ärzte reserviert sind, an Psychotherapeuten vergeben werden, wenn sich kein ärztlicher Bewerber findet. Damit ist es auch nicht mehr möglich, dass nicht besetzte Praxissitze als besetzt gezählt werden.

01.12.2013Kammerwahl 2013 – Ergebnisse

Vergangenen Freitag wurden unter Aufsicht von Wahlleiter RA Dr. J. B. Steck und dem Wahlausschuss die Stimmen der diesjährigen Kammerwahl ausgezählt. Am späten Abend lagen die Ergebnisse vor. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 60%.

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