Willkommen bei der
Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg

Ab sofort gelten für die Fortbildungsabteilung neue Telefonzeiten. Diese finden Sie hier.

19.11.2014Vertreterversammlung am 17./18. Oktober 2014

Am ersten Tag der 2-tägigen VV stand die Diskussion um die Reform der Psychotherapeutenausbildung im Vordergrund. Kammerpräsident Dr. Dietrich Munz stellte den Stand der Diskussion dar. Er benannte die Probleme der Zugangsvoraussetzungen infolge der Bologna-Reform und stellte die verschiedenen Lösungsansätze vor, die derzeit diskutiert werden.

18.11.2014Reform des Psychotherapeutengesetzes dringend notwendig
25. DPT für angemessene wissenschaftliche Qualifizierung

(BPtK) Der 25. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) beschloss am 14./15. November 2014 in München die Eckpunkte für eine umfassende Reform des Psychotherapeutengesetzes. Mit einer Zweidrittelmehrheit forderte er eine weitreichende Reform der Psychotherapeutenausbildung, die eine Approbation nach einem wissenschaftlichen Hochschulstudium auf Masterniveau anstrebt (Direktausbildung). In einer anschließenden Weiterbildung sollen Schwerpunkte in der Behandlung von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen sowie in wissenschaftlich anerkannten Verfahren möglich werden.

15.11.2014Deutscher Psychotherapeutentag will Reform der Psychotherapeutenausbildung
Approbation nach dem Studium mit anschließender Weiterbildung

(BPtK) Der Deutsche Psychotherapeutentag hat sich heute mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Reform der Psychotherapeutenausbildung ausgesprochen, die eine Approbation nach einem wissenschaftlichen Hochschulstudium auf Masterniveau anstrebt. In einer anschließenden Weiterbildung sollen Schwerpunkte in der Behandlung von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen sowie in wissenschaftlich anerkannten Verfahren möglich werden.

11.11.2014GKV-Versorgungsstärkungsgesetz gibt richtige Impulse
BPtK warnt vor Abbau von rund 7.400 psychotherapeutischen Praxen

(BPtK) Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert für psychisch kranke Menschen einen schnelleren Zugang zu einer leitliniengerechten und ausreichenden Versorgung. „Endlich reagiert die Gesundheitspolitik auf die gravierenden Versorgungsdefizite bei der Diagnose und Behandlung von psychischen Erkrankungen“, stellt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter anlässlich der Anhörung zum Referentenentwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes fest. Bisher erhalten nur knapp 20 Prozent der psychisch kranken Erwachsenen professionelle Hilfe durch einen Hausarzt, Facharzt oder Psychotherapeuten. Psychische Erkrankungen sind inzwischen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und der zweithäufigste für Arbeitsunfähigkeit.

07.11.2014Präventionsgesetz: Keine Lösung für sozial Benachteiligte
BPtK fordert zielgenauere Prävention in Lebenswelten

(BPtK) Erwachsene mit geringem Einkommen und niedriger Bildung erkranken in Deutschland mehr als zweimal so häufig an einer Depression wie Erwachsene mit hohem sozioökonomischem Status. Kinder und Jugendliche sind psychisch deutlich auffälliger, wenn sie in einkommensschwachen Familien aufwachsen.

06.11.2014Unzumutbare Einschränkungen für psychisch kranke Flüchtlinge
BPtK fordert Änderungen im Asylbewerberleistungsgesetz

(BPtK) Flüchtlinge und Asylsuchende erhalten in der Regel in Deutschland keine angemessene Behandlung, wenn sie psychisch erkranken. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert deshalb anlässlich der heutigen Beratungen des Asylbewerberleistungsgesetzes im Deutschen Bundestag, Flüchtlingen und Asylsuchenden eine Krankenbehandlung zu ermöglichen, wie sie in der gesetzlichen Krankenversicherung festgelegt ist.

04.11.2014Migranten schlechter ärztlich und psychotherapeutisch versorgt
Bundesbeauftragte fordert Finanzierung von Dolmetscherleistungen

(BPtK) Sprachliche und kulturelle Hürden führen in Deutschland dazu, dass Migranten schlechter ärztlich und psychotherapeutisch versorgt sind, stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, im aktuellen Ausländerbericht fest.

31.10.2014Psychisch kranke Arbeitnehmer erhalten zu selten Psychotherapie
Gesundheitsreport der BARMER GEK zu psychischen Erkrankungen im Erwerbsleben

(BPtK) Die psychotherapeutische Versorgung von Personen im erwerbsfähigen Alter ist ungenügend. Nur etwa jede zehnte psychisch kranke Erwerbsperson (9,9 Prozent) erhält innerhalb eines Jahres eine Psychotherapie. Hingegen wird ein Viertel der Betroffenen (25,3 Prozent) mit Psychopharmaka behandelt. Dies ergaben Analysen für das Jahr 2012 im aktuellen Gesundheitsreport der BARMER GEK

17.10.2014Versorgung psychisch Kranker grundsätzlich weiterentwickeln
Bundestag diskutiert Antrag der Grünen

(BPtK) Der Bundestag hat am 9. Oktober 2014 die Versorgung von psychisch kranken Menschen diskutiert. Dabei ging es um eine bessere Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung sowie die Weiterentwicklung des neuen pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP).

17.10.2014Europäische Aktivitäten zur Normierung von Gesundheitsdienstleistungen
Bedrohung der Therapiefreiheit zu Lasten der Patienten

(BPtK) Die EU-Kommission plant, nach Medizinprodukten nun auch für Gesundheitsdienstleistungen europaweite Normen einzuführen. Beim Europäischen Komitee für Normung (CEN) gibt es entsprechende Aktivitäten. Um dabei nicht mit nationalen Vorgaben zu kollidieren, sind europäische Normen häufig nicht mehr als Mindeststandards bzw. Minimalanforderungen.

17.10.2014Psychotherapeutische Versorgung von Soldat/innen: Fortsetzung der Fortbildungsveranstaltung in München – „Soldaten in der Bundeswehr – Dienst, Einsatz und Belastungen“

Am 14.10.2014 fand in der Sanitätsakademie in München die zweite Fortbildungsveranstaltung im Rahmen der psychotherapeutischen Versorgung von Soldat/innen mit dem Titel „Soldaten in der Bundeswehr – Dienst, Einsatz und Belastungen“ statt. Über 200 Psychologische Psychotherapeut/innen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/innen sowie fachärztliche Psychotherapeut/innen nahmen daran teil. Diese Kooperationsveranstaltung der Bundeswehr, der PTK Bayern, der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg sowie der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer geht auf den Vertrag (September 2013) der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) zur Behandlung von Soldat/innen in Privatpraxen zurück. Im Zuge des Vertrages wurden auch gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen vereinbart.

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16.10.2014Psychotherapie bei Schizophrenie uneingeschränkt indiziert
G-BA passt Psychotherapie-Richtlinie dem aktuellen Forschungsstand an

(BPtK) Psychotherapie ist zukünftig bei einer Schizophrenie, schizotypen oder wahnhaften Störungen sowie bei einer bipolaren affektiven Störung uneingeschränkt indiziert. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) passte dazu heute die Psychotherapie-Richtlinie dem aktuellen Forschungsstand an. Damit können psychotische Störungen von jetzt an ambulant und in allen Phasen der Erkrankung psychotherapeutisch behandelt werden.

16.10.2014EMDR bei Posttraumatischer Belastungsstörung anerkannt
G-BA integriert Behandlungsmethode in Psychotherapie-Richtlinie

(BPtK) Der Gemeinsame Bundesausschuss hat auf seiner heutigen Sitzung das Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen bei Erwachsenen anerkannt. EMDR kann damit als Methode im Rahmen einer Behandlung mit einem Richtlinienverfahren erbracht und abgerechnet werden.

16.10.2014Versorgungsstärkungsgesetz: 7.400 psychotherapeutische Praxen bedroht
Wartezeiten für psychisch Kranke verlängern sich drastisch

(BPtK) Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz plant die Bundesregierung, 7.400 psychotherapeutische Praxen abzubauen – das ist ein Drittel der vorhandenen Psychotherapiepraxen. Die Wartezeiten für psychisch kranke Menschen würden sich dadurch drastisch verlängern. „Wir sagen seit Langem, dass die psychotherapeutische Versorgung nicht zu sichern ist, wenn weiter mit den fehlerhaften Bedarfszahlen aus dem Jahr 1999 gerechnet wird“, erklärt Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer.

09.10.2014Die ganze Familie ist betroffen – Leben mit Schizophrenie
WHO-Tag der Seelischen Gesundheit 2014 am 10. Oktober

(BPtK) Schwer psychisch kranke Menschen brauchen ein besseres ambulantes, multiprofessionelles Behandlungs- und Betreuungsangebot, das auch ihre Angehörigen mit unterstützt. Warum – das zeigt aktuell der Film „Hirngespinster“, der heute in Deutschland angelaufen ist. Der Film erzählt die Geschichte des 22-jährigen Simon, dessen Vater an Schizophrenie erkrankt ist.

02.10.2014Psychotherapie für Menschen mit geistiger Behinderung
Fortsetzung der regionalen Fortbildungen der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg im November/Dezember 2014

Die LPK Baden-Württemberg lädt wie im letzten Jahr wieder zu mehreren regionalen Veranstaltungen zum Thema "Psychotherapie für Menschen mit geistiger Behinderung" ein. Erfahrene "Expertinnen und Experten" des Arbeitskreises bieten dieses mal Fortbildung an und vermitteln Fachwissen und Know-How mit Austausch, Fallvorstellungen und Diskussion. Ziel ist es, vor allem niedergelassene Kolleginnen und Kollegen zu qualifizieren und damit zu ermutigen, ihre Praxen mehr für Menschen mit geistiger Behinderung zu öffnen.

01.10.2014Intensivbehandlung tageweise abrechenbar, Personalstandards fehlen weiterhin
Selbstverwaltung beschließt PEPP-Entgeltkatalog 2015

(BPtK) Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Verband der Privaten Krankenversicherung haben sich am 26. September 2014 auf den Entgeltkatalog für das pauschalierende Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) für das Jahr 2015 geeinigt.

29.09.2014„Es reicht – Gleiches Geld für gleiche Leistungen“
1.500 Psychotherapeuten und Psychiater fordern angemessene Honorare

(BPtK) Rund 1.500 Psychotherapeuten und Psychiater forderten am 25. September 2014 in Berlin eine angemessene Vergütung ihrer Arbeit. Bei gleicher Arbeitsleistung erreichen Psychotherapeuten nur etwa die Hälfte des Praxisüberschusses der somatisch tätigen Ärzte.

26.09.2014Depressionen häufiger und schneller behandeln
11. Europäischer Depressionstag legt Fokus auf die Familie

(BPtK) Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. „In Deutschland wird jedoch höchstens die Hälfte der depressiv Erkrankten diagnostiziert und davon wiederum höchstens die Hälfte innerhalb von drei Monaten ausreichend behandelt“, stellte Prof. Dr. Detlef E. Dietrich, Ärztlicher Direktor der Burghof Klinik in Rinteln, anlässlich des 11. Europäischen Depressionstags zum 1. Oktober 2014 fest.

24.09.2014Weitere Fortbildungen zur Behandlung von Soldaten
Bundeswehr und Psychotherapeutenkammern setzen Veranstaltungen fort

(BPtK) Die Landespsychotherapeutenkammern führen gemeinsam mit der Bundeswehr Fortbildungsveranstaltungen mit dem Titel „Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr – Dienst, Einsatz und Belastungen“ durch.

18.09.2014Aktionstag Psychotherapie 25. September 2014
Honorargerechtigkeit für Psychotherapeuten und Psychiater

(BPtK) Psychotherapeuten und Psychiater demonstrieren am 25. September 2014 in Berlin gemeinsam für mehr Honorargerechtigkeit. Psychotherapie gehört zu den am schlechtesten vergüteten vertragspsychotherapeutischen und vertragsärztlichen Leistungen. Wer psychotherapeutisch arbeitet, erwirtschaftet bei gleichem Arbeitseinsatz nur knapp die Hälfte des Umsatzes der somatischen Praxen. Gerade haben Kassenärztliche Bundesvereinigung und die gesetzlichen Krankenkassen im Bewertungsausschuss entschieden, nicht zu prüfen, ob psychotherapeutische Leistungen angemessen vergütet werden.

17.09.2014Psychotherapeutische Behandlung von Soldatinnen und Soldaten *** Anmeldeschluss auf 30. September verlängert ***
Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung mit der Bundeswehr am 14.10.2014 in München

Soldatinnen und Soldaten können sich auch an ambulant arbeitende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wenden. Hierzu hat die BPtK mit der Bundeswehr einen Versorgungsvertrag abgeschlossen. Ziel der Veranstaltung ist es, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten einen Einblick in den soldatischen Alltag zu geben, um für therapierelevante bundeswehrspezifische Themen und Sachverhalte zu sensibilisieren.

04.09.2014Befragung zur Bedeutung Supervision, Intervision und Selbsterfahrung im psychotherapeutischen Handeln

Wir möchten alle Kammermitglieder, die als Psychologische Psychotherapeuten approbiert sind und als solche in der psychotherapeutischen Versorgung von Patienten arbeiten, bitten uns bei dieser Erhebung zu unterstützen.

01.09.2014Regeln für Auskünfte an die Bundesagentur für Arbeit
BPtK schließt Rahmenvereinbarung

(BPtK) Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kann für ihre Arbeit von Psychotherapeuten Auskunft über einen Patienten anfordern. Für ein solches Auskunftsersuchen hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) eine Vereinbarung mit der BA geschlossen, die rückwirkend zum 1. Januar 2014 in Kraft getreten ist.

28.08.2014Psychisch kranke Menschen müssen weiter warten
Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf

(BPtK) Die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf, die Wartezeiten für psychisch kranke Menschen zu verkürzen. Für körperlich kranke Menschen fordert die Koalition, dass ein Patient nicht länger als vier Wochen auf einen Termin beim Facharzt warten soll. Bei psychisch Kranken drückt sich die Regierung dagegen um eine klare Aussage. Die angemessene Wartezeit auf eine psychotherapeutische Behandlung hänge von der konkreten gesundheitlichen Situation des Patienten ab. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung vom 18. August 2014 auf eine Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDINS 90/DIE GRÜNEN hervor.

19.08.2014Mehr Psychopharmaka auf dem Land
Mangel an Psychotherapeuten führt zu einseitiger Behandlung

(BPtK) Pflegeheimbewohner in ländlichen Regionen werden häufiger mit Psychopharmaka behandelt als in der Stadt. Im Durchschnitt werden 30 bis 50 Prozent der Heimbewohner mit Antidepressiva und Antipsychotika behandelt. Auf dem Land ist die Verschreibungshäufigkeit noch höher. Dies geht aus dem Bericht des Berliner IGES-Instituts zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz hervor.

18.08.2014Baden-Württemberg gründet Fonds Heimerziehung für ehemalige Heimkinder, die heute noch an den Folgen leiden

Für ehemalige Heimkinder aus Baden-Württemberg, die zwischen 1949 und 1975 in einer Einrichtung der Erziehungshilfe (Säuglingsheim, Kinderheim, Erziehungsheim,…) waren und noch heute unter dem Erlebten leiden, gibt es eine Anlauf- und Beratungsstelle in Stuttgart. Betroffene müssen sich dort spätestens bis zum 31.12.2014 schriftlich, telefonisch, per E-Mail oder Fax gemeldet haben, wenn sie ihre persönliche Heimzeit/Lebensgeschichte aufarbeiten wollen oder Sachleistungen bis zu 10.000 Euro (auch für Therapie) oder Rentenersatzleistungen des Fonds Heimerziehung West in Anspruch nehmen wollen.

15.08.2014Weitere Fortbildungstermine zur Psychotherapie für Menschen mit geistiger Behinderung

Im Herbst 2014 sollen die Ende letzten Jahres begonnenen Fortbildungen zur Psychotherapie für Menschen mit geistiger Behinderung fortgesetzt werden. Ziel der erneut regional stattfindenden und vom LPK-Arbeitskreis „Psychotherapie für Menschen mit geistiger Behinderung“ federführend mitorganisierten Veranstaltungen ist es, die KollegInnen durch die Vermittlung theoretischer und praxisorientierter Inhalte zu interessieren und zu motivieren.

12.08.2014Nikotin und Alkohol häufigste Suchtmittel
Drogen- und Suchtbericht 2014 der Bundesregierung

(BPtK) Die Zahl der Alkoholabhängigen ist weiter gestiegen, auf aktuell rund 1,8 Millionen. Jeder zweite Mann und jede dritte Frau zwischen 18 und 29 Jahren trinkt riskant viel Alkohol. Besonders problematisch ist das Rauschtrinken bei jungen Erwachsenen. Nikotinsucht bleibt mit 5,6 Millionen abhängigen Rauchern die am weitesten verbreitete Sucht in Deutschland.

08.08.2014Befragung zum Kostenerstattungsverfahren – Aufruf zur Teilnahme

Immer mehr gesetzlich Versicherte finden keinen Psychotherapieplatz im Rahmen der vertragspsychotherapeutischen Versorgung. Sie sind daher darauf angewiesen, die Psychotherapie bei niedergelassenen Psychotherapeuten in Privatpraxen in Anspruch zu nehmen und sich die Kosten gemäß §13 Abs. 3 SGB V von der Krankenkasse erstatten zu lassen.

05.08.2014Trennung der Eltern führt zu häufigeren psychischen Auffälligkeiten
KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

(BPtK) Kinder, die mit nur einem Elternteil aufwachsen, und Kinder aus Stieffamilien zeigen häufiger psychische Auffälligkeiten als Kinder, die mit beiden leiblichen Eltern heranwachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) des Robert Koch-Instituts (RKI).

30.07.2014Gespräch mit den Ministerien über die Ausbildungsreform

Am 17. Juli 2014 fand in der LPK ein Gespräch zur Ausbildungsreform statt. Teilnehmer waren zwei Vertreter des Wissenschaftsministeriums, ein Vertreter des Sozialministeriums, die baden-württembergischen Delegierten zum Deutschen Psychotherapeutentag sowie der LPK-Vorstand mit Geschäftsführer und Kammerjuristin.

29.07.2014Stimmungsmache gegen Psychotherapeuten
FAZ zieht falsche Schlüsse zur Arbeitszeit von Psychotherapeuten

(BPtK) In ihrem Artikel „Halbtagspraxen auf Kosten psychisch Kranker“ vom 28. Juli 2014 zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) aus unveröffentlichten Berechnungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), die zeigen sollen, dass zwei Drittel der Psychotherapeuten ihre Praxis in weniger als der Hälfe der Zeit für Kassenpatienten offen halten.

29.07.2014Psychisch kranke Menschen müssen weiterhin lange warten
ZEIT-Umfrage bei Lesern bestätigt BPtK-Umfrage bei Psychotherapeuten

(BPtK) Psychisch kranke Menschen müssen weiterhin monatelang auf einen ersten Termin beim niedergelassenen Psychotherapeuten warten. Das ergab eine Umfrage der Wochenzeitschrift DIE ZEIT bei über 3.000 Lesern. Danach warten 34 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten sechs Monate und länger auf einen Therapieplatz, 51 Prozent bis zu drei Monate und nur 27 Prozent bis zu einem Monat.

22.07.2014Dement, depressiv oder beides?
BPtK-Symposium zu Depression und Demenz im Alter am 1. Juli 2014 in Berlin

(BPtK) Geistige Einbußen im Alter müssen nicht zwangsläufig auf eine Demenz hinweisen, sondern können auch Symptome einer Depression sein. Depressionen mit kognitiven Einschränkungen sehen einer beginnenden Demenz manchmal zum Verwechseln ähnlich („Pseudodemenz“). Aus diesem Grund veranstaltete die Bundespsychotherapeutenkammer gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und dem Deutschen Hausärzteverband am 1. Juli 2014 in Berlin ein Symposium zu den Fragen, wie Depressionen und beginnende Demenzen im Alter richtig diagnostiziert und wie die Behandlung von depressiven älteren Menschen insgesamt verbessert werden kann.

21.07.2014Ausgaben für Kostenerstattung fast verzehnfacht
Anzahl der zugelassenen Psychotherapeuten reicht immer weniger

(BPtK) Wenn psychisch kranke Menschen keinen Psychotherapeuten finden, der zur gesetzlichen Krankenversicherung zugelassen ist, können sie sich auch bei einem approbierten Psychotherapeuten behandeln lassen, der in einer Privatpraxis arbeitet. Die Ausgaben für Psychotherapie, die in diesen Privatpraxen erbracht wird, haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verzehnfacht: von 1,7 Millionen auf 15,5 Millionen Euro pro Quartal (siehe Grafik). Allein in den letzten eineinhalb Jahren haben sie sich fast verdoppelt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hervor.

18.07.2014Psychiatrische Institutsambulanzen dürfen angerechnet werden
BMG bittet um Überprüfung der Zulassungszahlen

(BPtK) Zwei psychiatrische Institutsambulanzen können in der ambulanten Bedarfsplanung wie eine Praxis gezählt werden. Gegen diese Regelung hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) keine formalen Einwände. Das BMG billigt in seinem Bescheid vom 17. Juli 2014 einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 17. April 2014. Es hat den G-BA gleichzeitig aber gebeten, eine Anpassung der Verhältniszahlen zu prüfen.

17.07.2014Anforderungen an Deutschkenntnisse der Psychotherapeuten
Gesundheitsminister beschließen Eckpunkte

(BPtK) Personen, die die Erteilung einer Approbation in einem akademischen Heilberuf beantragt haben, müssen laut Gesetz über die für die Berufsausübung erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen. In der Praxis hat sich nach Ansicht der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) gezeigt, dass die von Sprachinstituten angebotenen allgemeinsprachlichen Zertifikate und Diplome für die Überprüfung der für die Berufsausübung erforderlichen Sprachkenntnisse nicht geeignet sind. Deshalb hat die 87. GMK am 26. und 27. Juni 2014 beschlossen, einheitliche Sprachtests als Voraussetzung für die Erteilung einer Approbation zu verlangen.

15.07.2014Besuch des Kammerpräsidenten im Haus Nazareth Sigmaringen, Einrichtung der stationären und ambulanten Jugendhilfe

Nach Vermittlung unseres im Ausschuss „Psychotherapie in Institutionen“ engagierten Kammermitglieds Lothar Schmidt wurde Kammerpräsident Dr. Dietrich Munz vom Direktor des Hauses Nazareth in Sigmaringen, Peter Baumeister zu einem Besuch eingeladen. Ziel war, die dortigen Angebote der stationären und ambulanten Jugendhilfe vor Ort kennen zu lernen und die zunehmenden Probleme der finanziellen Sicherung der psychotherapeutischen Behandlung der dort betreuten Kinder zu besprechen zu können.

15.07.2014Qualität der stationären Versorgung sichern
BPtK-Symposium am 26. Juni 2014

(BPtK) Psychisch kranke Menschen wissen häufig nicht, welche Versorgung ihnen ein Krankenhaus anbieten kann, also welche Therapie sie dort bekommen. Es gibt keine verlässlichen Informationen dazu, ob sie in einer Klinik vor allem Medikamente oder Psychotherapie oder beides bekommen und ob dies dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht. Die Behandlungsqualität in psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäusern ist für die Patienten aktuell schwer zu beurteilen.

11.07.2014Sommerfest der Heilberufekammern und KVen

Leider konnte das diesjährige gemeinsame Sommerfest der Landeskammern der Ärzte, der Zahnärzte und der Psychotherapeuten sowie der Kassenärztlichen- und Kassenzahnärztlichen Vereinigung nicht bei schönem Wetter in dem einladenden Garten der KV durchgeführt werden. Trotzdem fanden sich neben der Sozialministerin viele Persönlichkeiten und Vertreter verschiedener Institutionen des Gesundheitssystems in Baden Württemberg zum Austausch in den Räumen der KV ein und konnten sich in zahlreichen anregenden Gesprächen über die aktuelle Gesundheitspolitik im Land und Bund austauschen und das gute Essen und die guten Getränke genießen.

10.07.2014Sozialministerin Katrin Altpeter stellte Gesundheitsleitbild Baden-Württemberg vor

Wie sich das Gesundheitswesen in Baden-Württemberg weiter entwickeln soll, wurde im Gesundheitsleitbild ausformuliert, das Gesundheitsministerin Katrin Altpeter vorstellte. Dieses wurde in einem einjährigen Diskussionsprozess in mehreren Schritten zusammen mit allen Akteuren des Gesundheitswesens (auch unter Beteiligung der LPK) und mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Patientinnen und Patienten entwickelt und soll der Orientierung bei der zukünftigen Ausgestaltung des baden-württembergischen Gesundheitswesens auf Landes- Kreis- und Gemeindeebene dienen.

08.07.2014Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche im Alter – Depression oder Demenz?
BPtK-Flyer für Angehörige und Betroffene

(BPtK) Bei älteren Menschen sehen sich Depressionen und beginnende Demenzen manchmal zum Verwechseln ähnlich. Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können nicht nur Anzeichen für eine Demenz sein, sondern auch bei einer Depression auftreten („Pseudodemenz“). Weil sich die Beschwerden der beiden Erkrankungen stark überlappen können, ist das Risiko groß, dass Depressionen im Alter als Demenzen fehldiagnostiziert werden. Daher hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe einen Flyer zum Thema „Pseudodemenz“ herausgegeben.

08.07.2014Kassenärztliche Vereinigungen verweigern Psychotherapeuten angemessene Honorare
Ärzteschaft nutzt gemeinsame Organisation für einseitige Interessenvertretung

(BPtK) Psychotherapeuten haben das Recht auf eine angemessene Höhe ihrer Vergütung je Zeiteinheit. Dieser Anspruch ist im § 87 Absatz 2c Satz 6 SGB V gesetzlich festgelegt. Auch das Bundesozialgericht hat in seinen Urteilen diesen Grundsatz bestätigt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will dennoch diesen Grundsatz für die zwischen 2009 und 2013 gezahlten Honorare nicht umsetzen. Seit mehr als fünf Jahren warten die Psychotherapeuten auf eine wahrnehmbare Anhebung der Honorare für ihre antrags- und genehmigungspflichtigen Leistungen.

04.07.2014Entwurf des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG) kurz vor Verabschiedung

Das Sozialministerium der rot-grünen Landesregierung erprobte beim PsychKHG sein neues Vorgehen bei wichtigen Gesetzesentwürfen. Noch bevor der Entwurf erarbeitet wurde, wurden die Eckpunkte des geplanten Gesetzes zur bedarfsgerechten Versorgung für Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung, in dem auch der Maßregelvollzug und Regelungen zur öffentlich rechtlichen Unterbringung sowie Vorschriften zur Anwendung von Zwangsbehandlung bei psychischer Erkrankung geregelt werden sollten, mit Experten aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems beraten. Die Landespsychotherapeutenkammer wurde in diesen Prozess eingebunden und konnte, wie wir schon berichteten, in verschiedenen Arbeitsgruppen ihr Fachwissen einbringen.

03.07.2014Psychotherapie bei Migranten verbessern
Leitlinien für Trainings in kultursensibler Psychotherapie

(BPtK) Für eine angemessene psychotherapeutische Versorgung von Migranten brauchen Psychotherapeuten spezifisches Wissen über den Umgang mit Patienten aus anderen Kulturen. Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben deshalb Leitlinien für Trainings entwickelt, mit denen die interkulturelle Kompetenz von Psychotherapeuten geschult werden kann.

01.07.2014Neues Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere in Kraft getreten

Am 1. Mai 2014 ist das "Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt" in Kraft getreten. Schwangere haben nun das Recht, Ihr Kind vertraulich und sicher in einer Klinik oder bei einer Hebamme auf die Welt zu bringen.

01.07.2014Krankengeld: Kassen machen Druck, statt ausreichend zu versorgen
BPtK: Psychisch Kranke vom Fallmanagement der Kassen überfordert

(BPtK) Krankenkassen machen ihren Versicherten Druck, wenn sie zu lange arbeitsunfähig sind und Krankengeld beziehen. „Krankenkassen lassen nichts unversucht, die Kosten für Krankengeld zu senken, anstatt ausreichende und leitliniengerechte Behandlungsangebote sicherzustellen“, kritisiert Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, angesichts des Jahresberichts 2014 der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Die UPD stellt fest, dass Patienten, die bei ihr Rat suchen, sich von dem „teilweise intensiven Krankenkassen-Fallmanagement unter Druck gesetzt fühlen“.

30.06.2014Psychotherapeuten in Ausbildung häufig ohne Vergütung
BPtK fordert, das „Psychiatriejahr“ nicht vom Mindestlohn auszunehmen

(BPtK) Die Bundespsychotherapeutenkammer fordert, dass Psychotherapeuten in Ausbildung einen Mindestlohn für ihre Tätigkeit in psychiatrischen Krankenhäusern erhalten können. „Es muss jeder gesetzgeberische Spielraum genutzt werden, die finanzielle Not der Psychotherapeuten in Ausbildung zu lindern“, erklärt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter anlässlich der heutigen Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales zum Entwurf des Tarifautonomiestärkungsgesetzes (BT-Drs. 18/1558), mit dem ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden soll.

26.06.2014Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik unzureichend
BPtK-Studie zur stationären Versorgung psychisch kranker Menschen

(BPtK) Psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser verfügen über zu wenig und teilweise nicht ausreichend qualifiziertes Personal, um ihren Patienten eine leitlinienorientierte Behandlung anbieten zu können. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Bundespsychotherapeutenkammer zur stationären Versorgung psychisch kranker Menschen.

23.06.2014Diagnose Junge! Pathologisierung eines Geschlechts?
BPtK-Symposium am 3. Juni 2014 in Berlin

(BPtK) Jungen sind doppelt so oft in Förderschulen wie Mädchen und sie verursachen höhere Krankheitskosten. Das gilt besonders bei psychischen Erkrankungen. Hier sind die Krankheitskosten für Jungen beinahe doppelt so hoch wie für Mädchen. Droht die Pathologisierung eines Geschlechts? Diese provokante Frage diskutierten Experten aus dem Gesundheitswesen, der Jugendhilfe und dem Bildungsbereich auf einem Symposium der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) am 3. Juni 2014 in Berlin.

15.06.2014Erste Weiterbildungsstätte für Systemische Therapie in Baden-Württemberg zugelassen

Im März 2014 hat die LPK das Helm Stierlin Institut in Heidelberg im Verbund mit einer Reihe von klinischen Einrichtungen als Weiterbildungsstätte für Systemische Therapie (ST) zugelassen. Erstmalig ist damit sowohl für Psychologische Psychotherapeuten als auch für Kinder- und Jugendpsychotherapeuten die Möglichkeit geschaffen, in Baden-Württemberg die kammerrechtlich geregelte Zusatzbezeichnung „Systemische Therapie“ zu erwerben.

13.06.2014Mehr Flexibilität und größere Freiräume
BPtK-Konzept einer differenzierten psychotherapeutischen Versorgung

(BPtK) Patienten suchen aufgrund sehr unterschiedlicher psychischer Beschwerden psychotherapeutische Hilfe. Diesen unterschiedlichen Bedarfen kann die bisherige psychotherapeutische Versorgung nicht ausreichend gerecht werden. „Die Patienten brauchen eine differenziertere Versorgung. Psychotherapeuten benötigen hierfür mehr Flexibilität und größere Freiräume bei der Gestaltung ihrer Behandlungsangebote“, fordert Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer.

06.06.2014Arbeitslosigkeit verschlechtert die psychische Gesundheit der Lebenspartner
Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung

(BPtK) Arbeitslosigkeit erhöht das Risiko, psychisch zu erkranken. Dies gilt jedoch nicht nur für die Arbeitslosen selbst, sondern auch für ihre Lebenspartner. Der Verlust der Arbeit verschlechtert auch ihre psychische Gesundheit. Das Ausmaß der Verschlechterung ist sogar mit dem der arbeitslosen Lebenspartner vergleichbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

04.06.2014Weichenstellungen für eine bessere Versorgung psychisch kranker Menschen
24. Deutscher Psychotherapeutentag in Berlin

(BPtK) Der 24. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) fand am 17. Mai 2014 in Berlin statt. Seine zentralen Themen waren die Verbesserung der Versorgung psychisch kranker Menschen, die Reform der Psychotherapeutenausbildung sowie Anpassungen in der Musterberufsordnung.

03.06.2014Diagnose „Junge“!
Pathologisierung eines Geschlechts?

(BPtK) Jungen sind doppelt so oft in Förderschulen wie Mädchen und sie verursachen höhere Krankheitskosten. Das gilt besonders bei psychischen Erkrankungen. Hier sind die Krankheitskosten bei Jungen beinahe doppelt so hoch wie bei Mädchen. „Jungen stoßen in ihrer Entwicklung immer mehr an Grenzen“, stellt Peter Lehndorfer, Vorstandsmitglied der Bundespsychotherapeutenkammer, auf der Veranstaltung „Diagnose Junge – Pathologisierung eines Geschlechts?“ in Berlin fest.

27.05.2014Diotima-Ehrenpreis 2014 für Prof. Dr. Ursula Lehr
Würdigung für ein differenziertes und realistisches Altersbild

(BPtK) Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr ist die Preisträgerin des Diotima-Ehrenpreises 2014. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ehrt mit Prof. Lehr eine Wissenschaftlerin und Politikerin, die sich für ein differenziertes und realistisches Altersbild in unserer Gesellschaft und eine angemessene Gesundheitsversorgung älterer Menschen einsetzt.

21.05.2014Hohe Zufriedenheit mit ambulanter Psychotherapie
Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK

(BPtK) Menschen mit psychischen Beschwerden sind mit der ambulanten Versorgung durch Hausärzte, Fachärzte oder Psychotherapeuten größtenteils zufrieden. Zu diesem Ergebnis kam das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer aktuellen Versichertenbefragung. Vier von fünf Patienten, die eine Psychotherapie erhielten, waren damit sehr zufrieden oder zufrieden.

21.05.2014Heilberufekammern verantwortlich einbinden
Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten am neuen Qualitätsinstitut beteiligen

(BPtK) Die Arbeitsgemeinschaften der Heilberufekammern der Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten fordern, in die Arbeit des neuen „Instituts zur Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen“ verantwortlich eingebunden zu werden. Qualitätssicherung gehört zu den originären gesetzlichen Aufgaben der Heilberufekammern.

20.05.2014G-BA streicht psychotherapeutische Praxissitze
Schlecht versorgte Regionen in Ostdeutschland besonders hart getroffen

(BPtK) In Ostdeutschland warten psychisch kranke Menschen durchschnittlich 14 bis 19 Wochen auf ein erstes Gespräch bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten. Deshalb war geplant, vor allem in den ländlichen Regionen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen deutlich mehr Psychotherapeuten zuzulassen. Dafür sind derzeit 237,5 zusätzliche Praxissitze für Psychotherapeuten in Ostdeutschland ausgeschrieben. Davon plant der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) jedoch wieder jeden fünften Sitz zu streichen.

13.05.2014LPK-Studie zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung veröffentlicht

Eine neue Studie zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland liefert aktuelle Zahlen zu Wartezeiten auf einen Therapieplatz, Therapieausfällen, Arbeitszeiten von Psychotherapeuten und Therapieverfahren. An der von Rüdiger Nübling, Karin Jeschke, Matthias Ochs und Jürgen Schmidt im Frühjahr 2012 durchgeführten Befragung nahmen über 2.300 Psychotherapeuten aus fünf Bundesländern teil. Die Studie versteht sich als ein Beitrag zur psychotherapeutischen Versorgungsforschung.

07.05.2014Optionsphase verlängert – Degression korrigiert
PEPP erweist sich als lernendes System

(BPtK) Die Regierungskoalition plant, die verbindliche Einführung des neuen pauschalierenden Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) um zwei Jahre zu verschieben. Viele Kliniken werten die Verlängerung der freiwilligen Erprobungsphase („Optionsphase“) als eine gute Nachricht. Zu bedenken ist jedoch, dass mit der Verzögerung der Einführung des PEPP die überholten Personalstandards der Psychiatrie-Personalverordnung (Psych-PV) zwei weitere Jahre gelten werden.

29.04.2014Vertreterversammlung der LPK Baden-Württemberg am 05.04.14

Die 2. Vertreterversammlung (VV) der LPK BW fand am Samstag, den 05. April 2014 im Maritim Hotel in Stuttgart statt. Zunächst diskutierten die Delegierten ausführlich den Vorstandsbericht, den Kammerpräsident Dr. Dietrich Munz vortrug. Anschließend stand die Wahl eines stellvertretenden Delegierten zum Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) auf der Tagesordnung.

09.04.2014Qualitätsstandards für die Praktische Tätigkeit notwendig
10. Bundeskonferenz der Psychotherapeuten in Ausbildung

(BPtK) Die 10. Bundeskonferenz der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) verabschiedete am 25. März einstimmig ein Positionspapier zu Mindeststandards in der Praktischen Tätigkeit.

08.04.2014Psychisch kranke Soldaten haben einen Anspruch auf Behandlung
BPtK zum Offenen Brief der IPPNW

(BPtK) Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) setzt sich dafür ein, dass psychische Erkrankungen, die aus Auslands- und Kriegseinsätzen resultieren, genauso behandelt werden wie körperliche Verletzungen. Deshalb hat sie mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) einen Vertrag geschlossen, nach dem sich psychisch kranke Soldaten auch in psychotherapeutischen Privatpraxen behandeln lassen können.

04.04.2014BPtK kritisiert DMP Koronare Herzkrankheiten und Diabetes mellitus Typ 1
G-BA vernachlässigt psychosoziale Einflussfaktoren

(BPtK) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die beiden Disease-Management-Programme (DMP) für koronare Herzkrankheiten und Diabetes mellitus Typ 1 nicht fachgerecht aktualisiert. „Psychosoziale Aspekte kommen in beiden strukturierten Behandlungsprogrammen zu kurz“, kritisiert Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).

03.04.2014Psychisch bedingte Frührenten vermeiden
BPtK begrüßt RV-Leistungsverbesserungsgesetz

(BPtK) Der Deutsche Bundestag berät heute über bessere Leistungen für Frührentner („RV-Leistungsverbesserungsgesetz“). Durch das Gesetz sollen u. a. Erwerbsminderungsrenten erhöht und das Budget für Rehabilitationsleistungen ausgebaut werden. „Die geplanten Gesetzesänderungen sind für Menschen mit psychischen Erkrankungen wichtig“, stellt Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), fest.

02.04.2014LPK BW veranstaltet erfolgreichen Workshop "Arbeitsplatzkonflikte als Hintergrund psychischer Erkrankungen"

Arbeitsplatzprobleme, speziell Konflikte mit Kollegen und/oder Vorgesetzten treten immer häufiger als Hintergrund für psychische Erkrankungen auf. Beim Landespsychotherapeutentag 2013 hatten wir dieses Thema aufgegriffen und angekündigt, dass hierzu Workshops der Kammer angeboten werden. Der erste Workshop zum Thema wurde am 28. März 2014 in der Geschäftsstelle der LPK BW durchgeführt.

25.03.2014Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie neu konstituiert
4. Amtsperiode

(BPtK) Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat am 17. März 2014 in seiner konstituierenden Sitzung für die vierte Amtsperiode (2014 - 2018) als Vorsitzende erneut Prof. Dr. phil. Günter Esser, Potsdam, und Prof. Dr. med. Manfred Cierpka, Heidelberg, gewählt.

24.03.2014Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg und das Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg unterzeichnen gemeinsame Empfehlung zur Ausgestaltung der Praktischen Tätigkeit für Psychotherapeuten in Ausbildung

Der Geschäftsführer des ZfP Südwürttemberg, Dr. Dieter Grupp begrüßte am Mittwoch den 19. März 2014 die Kammervorstände Dr. Dietrich Munz (Kammerpräsident) und Dr. Roland Straub (Mitglied im Vorstand) zum zweiten gemeinsamen Gespräch in Bad Schussenried. Feierlicher Anlass des Treffens war die Unterzeichnung einer gemeinsam vorbereiteten und konsentierten Empfehlung zur organisatorischen und inhaltlichen Gestaltung der Praktischen Tätigkeit von Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten der psychologischen Psychotherapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

21.03.2014Depressionen: Fachlich empfohlene Behandlung die Ausnahme
Ergebnisse des „Faktenchecks Depression“ der Bertelsmann Stiftung

(BPtK) Nur etwa zwölf Prozent der Patienten, die an einer schweren Depression erkrankt sind, erhalten die fachlich empfohlene Kombinationsbehandlung aus Psychotherapie und Medikamenten. Weitere 14 Prozent erhalten eine stationäre Behandlung, bei der in der Regel sowohl psychotherapeutisch als auch pharmakologisch behandelt werden dürfte. Immerhin 18 Prozent der Patienten mit einer schweren Depression erhalten jedoch weder eine Psychotherapie noch eine Pharmakotherapie.

17.03.2014Systemische Therapie als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung?
BPtK empfiehlt Anerkennung

(BPtK) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) prüft zurzeit, ob die Systemische Therapie als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung bei Erwachsenen anerkannt werden kann. Deshalb hatte er Landespsychotherapeutenkammern, Fachgesellschaften und Einzelexperten bis zum 20. Februar 2014 um ihre Stellungnahme gebeten. Auch die BPtK hat hierzu eine ausführliche Stellungnahme abgegeben und sich für eine Anerkennung der Systemischen Therapie ausgesprochen.

14.03.2014Mehr Freiräume in der Therapieplanung für Psychotherapeuten
BPtK zu den KBV-Daten zur psychotherapeutischen Versorgung

(BPtK) Psychotherapeuten behandeln ihre Patienten so lange wie notwendig. Rund 70 Prozent der Patienten erhalten eine Kurzzeittherapie von höchstens 25 Stunden. Nur etwa 30 Prozent der Patienten erhalten überhaupt noch eine sogenannte Langzeittherapie von mehr als 25 Stunden. Bei der Mehrzahl der Kurz- sowie der Langzeittherapien wird das von den Krankenkassen bewilligte Behandlungskontingent nicht ausgeschöpft, sondern die Behandlungen werden bedarfsabhängig schon früher beendet. Das zeigt eine Analyse der Abrechnungsdaten von 17 Kassenärztlichen Vereinigungen von knapp 400.000 Patienten, die zwischen 2009 und 2012 in psychotherapeutischer Behandlung waren.

03.03.2014Flüchtlinge unbürokratisch behandeln
BPtK fordert Vereinfachung der europäischen Förderrichtlinien

(BPtK) Flüchtlinge und Folteropfer benötigen aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen häufig psychotherapeutische Hilfen. Aufgrund ihres oft unklaren Flüchtlingsstatus und eingeschränkten Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz sind sie häufig auf die Versorgung durch die psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer angewiesen.

28.02.2014Fachtag "Kultursensible Psychotherapie: Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund"
Jetzt mit ausführlichem Bericht

Am Samstag, den 23. November 2013 fand im Stuttgarter Geno-Haus der LPK-Fachtag zur "Kultursensiblen Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund" statt. Der vom Kammerausschuss Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie vom Vorstand geplante Fachtag fand mit fast 100 Teilnehmern eine gute Resonanz.

28.02.2014PEPP gemeinsam weiterentwickeln
BPtK begrüßt Kurswechsel der psychiatrischen und pflegerischen Fachverbände

(BPtK) In einem Offenen Brief haben sich die psychiatrischen und pflegerischen Fachverbände an die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gewandt und eine Kurskorrektur in Bezug auf die Entwicklung des pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser (PEPP) gefordert.

28.02.2014Zu viele Emotionen, zu wenig sachliche Argumente
Zur Diskussion um die Einführung eines neuen Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik

(BPtK) Die Diskussion um die Einführung eines neuen Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser (PEPP) wird immer emotionaler. Die Genauigkeit der Argumentation bleibt dabei häufig auf der Stecke. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert alle Beteiligten auf, zu einer sachlichen Auseinandersetzung zurückzukehren.

28.02.2014Patienten erleben Krebsdiagnose häufig traumatisch
BPtK-Veranstaltung: Gute Praxis Psychoonkologie

(BPtK) „Die psychoonkologische Versorgung ist ein unverzichtbarer Bestandteil in der Versorgung krebskranker Patienten“, stellte Vizepräsidentin Monika Konitzer in ihrer Begrüßung der rund 60 Teilnehmer der BPtK-Veranstaltung „Gute Praxis psychotherapeutische Versorgung: Psychoonkologie“ fest, die am 10. Februar 2014 in Berlin stattfand.

26.02.2014Kinder und Jugendliche mit Depressionen richtig behandeln
S3-Leitlinie gibt wissenschaftlich fundierte Empfehlungen

(BPtK) Die Zahl der stationären Behandlungen von Kindern und Jugendlichen mit Depressionen hat sich nach Angaben der Krankenkasse DAK-Gesundheit in den vergangenen acht Jahren verdreifacht. Allein im Jahr 2012 waren es 12.567 stationär behandelte 10- bis 20-Jährige. Während in der Kindheit Mädchen und Jungen ungefähr gleich häufig betroffen sind, sind es im Jugendalter überwiegend Mädchen und junge Frauen. Sie sind doppelt so oft wegen einer Depression in stationärer Behandlung wie junge Männer.

24.02.2014Leitliniengerechte Versorgung bei Magen- oder Darmkrebs gescheitert
Krankenkassen und Ärzteschaft verhindern psychoonkologische Leistungen

(BPtK) Eine leitliniengerechte psychoonkologische Versorgung von Patienten mit Magen- und Darmkrebs ist am 20. Februar 2014 im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gescheitert. Eine Koalition von Krankenkassen und Ärzteschaft verhinderte, dass diese Patienten im Rahmen der ambulanten spezialärztlichen Versorgung psychotherapeutische Leistungen wie Einzel- und Gruppeninterventionen im erforderlichen Umfang erhalten.

13.02.2014BPtK zur Petition: Neues Entgeltsystem in Psychiatrie und Psychosomatik frühestens 2017
OPS weiterentwickeln und stärker einzelne Leistungen berücksichtigen

(BPtK) Die Bundespsychotherapeutenkammer hält das neue Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP) grundsätzlich für eine Chance, Psychotherapie in der stationären Versorgung von psychisch kranken Menschen besser zu verankern und für Patienten leichter erkennbar zu machen, welche Klinik Psychotherapie leitliniengerecht anbietet. Auch die BPtK sieht noch großen Bedarf, den PEPP-Katalog stärker an den Behandlungsleistungen auszurichten.

11.02.2014Konstituierende Vertreterversammlung wählt Kammervorstand und Gremienvertreter – Gesamter Vorstand im Amt bestätigt

Die Vertreterversammlung der Kammer wählte in ihrer konstituierenden Sitzung am 08. Februar 2014 den neuen Kammervorstand und die Vertreterinnen und Vertreter in die Kammergremien sowie die Landesdelegierten des Deutschen Psychotherapeutentages.

05.02.2014Kooperationsmöglichkeiten mit Schulpsychologischen Diensten

Ende Januar fand auf Initiative von Dipl.-Psych. Annette Maierhofer, Schulpsychologische Beratungsstelle Backnang, ein Treffen von Schulpsychologen aus Backnang und Tübingen mit dem LPK-Vorstand statt.

28.01.2014Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt
BPtK-Studie zu psychischen Erkrankungen und Frührente

(BPtK) Rund 75.000 Versicherte bezogen 2012 erstmals eine Rente wegen Erwerbsminderung aufgrund psychischer Erkrankungen. Sie sind durchschnittlich 49 Jahre alt. Fast jede zweite neue Frührente ist inzwischen psychisch verursacht (42 Prozent). Dabei haben seit 2001 vor allem Depressionen (plus 96 Prozent), Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (plus 74 Prozent) sowie Suchterkrankungen (plus 49 Prozent) als Grund zugenommen.

16.01.2014Immer mehr Neuroleptika für Minderjährige
Besonders starker Anstieg bei atypischen Antipsychotika

(BPtK) Immer mehr Kinder und Jugendliche werden mit Antipsychotika behandelt. Nach einer Analyse der Verordnungsdaten der BARMER GEK fordert eine Forschergruppe um Prof. Dr. Christian Bachmann von der Uniklinik Marburg eine kritische Ursachenanalyse und gegebenenfalls strengere Verschreibungsleitlinien. Denn Antipsychotika (synonym: Neuroleptika) haben gravierende Nebenwirkungen wie z. B. erhebliche Gewichtszunahme, Bewegungsstörungen, hormonelle und Herzrhythmusstörungen.

14.01.2014Mangelhafte psychotherapeutische Versorgung für geistig behinderte Menschen
Landespsychotherapeutenkammer initiiert erste Maßnahmen zur Verbesserung

Menschen mit geistiger Behinderung und gleichzeitiger psychischer Erkrankung haben es besonders schwer, einen ambulanten Therapieplatz zu finden. Demgegenüber ist das Risiko, an einer psychischen Störung zu erkranken deutlich höher als in der allgemeinen Bevölkerung. Die psychotherapeutische Versorgungssituation wird von Experten und Betroffenen seit Jahren schon als sehr angespannt bis nicht vorhanden kritisiert. Dies zeigte sich jüngst auch am Beispiel für Kinder und Jugendliche in der Bewertung baden-württembergischer Psychotherapeuten, die in einer aktuellen Studie der Katholischen Hochschule Freiburg in Kooperation mit der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg ermittelt wurde.

22.12.2013Aspekte der Zwangsbehandlung von psychisch Kranken
Fortbildungsveranstaltung der LÄK und LPK am Samstag, 11. Januar 2014

Fehlende gesetzliche Grundlagen führten bei Zwangsbehandlungen psychisch Kranker zwischen Betroffenen und Behandlungsteams teilweise zu extremen Belastungen und prekären Situationen. Auf Bundes- und Länderebene wurden inzwischen neue gesetzliche Regelungen geschaffen. Die geänderte Rechtslage stellt die Beteiligten jedoch nun vor neue Herausforderungen. Die Zentrale Ethikkommission der Bundesärztekammer hat mit ihrer Stellungnahme vom April 2013 Handlungsempfehlungen gegeben, die im Rahmen unserer Fortbildungsveranstaltung vorgestellt und erläutert werden. Ebenso wird die Problematik der Zwangsbehandlung psychisch Kranker aus verschiedenen beruflichen Positionen und aus Sicht der Betroffenen beleuchtet. Mit dieser Veranstaltung wollen die Landesärztekammer und die Landespsychotherapeutenkammer informieren, gemeinsam diskutieren, Verständnis schaffen, Lücken erkennen und zur Klärung beitragen.

19.12.2013G-BA beendet Blockade von 276 Praxissitzen
Reservierte Praxissitze führen nicht mehr zu längeren Wartezeiten

(BPtK) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Blockade von 276 Psychotherapeutensitzen beendet. Künftig müssen Praxissitze, die für psychotherapeutisch tätige Ärzte reserviert sind, an Psychotherapeuten vergeben werden, wenn sich kein ärztlicher Bewerber findet. Damit ist es auch nicht mehr möglich, dass nicht besetzte Praxissitze als besetzt gezählt werden.

01.12.2013Kammerwahl 2013 – Ergebnisse

Vergangenen Freitag wurden unter Aufsicht von Wahlleiter RA Dr. J. B. Steck und dem Wahlausschuss die Stimmen der diesjährigen Kammerwahl ausgezählt. Am späten Abend lagen die Ergebnisse vor. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 60%.

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21.03.2015
27.11.-28.11.2015
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Baden-Württemberg:
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