Freie Wahl des Psychotherapeuten darf nicht beschnitten werden

Bitte Mitunterzeichnen! Psychotherapeutenverbände starten Petition gegen das TSVG

(BPtK)

AKTUELL: am 6.12. wurde die Grenze von 50.000 Unterzeichnern erreicht!! Inzwischen sind es schon über 125.000. Sie sollten, wenn Sie sich noch beteiligt haben, trotzdem auch unterzeichnen! Je mehr desto besser!!! Läuft bis 13.12.2018!!

Mit dem Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (TSVG) plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die freie Wahl des Psychotherapeuten durch den Patienten einzuschränken und zusätzliche Hürden in der psychotherapeutischen Versorgung zu schaffen. Dagegen haben Psychotherapeutenverbände eine Petition gestartet, die bis zum 13.12.2018 von jedem gezeichnet werden kann. Die aufrufenden Verbände sind der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten, die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung und die Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Die Verbände kritisieren, dass „ausgerechnet denen, die über oft enorme, hoch schambesetzte und intime seelische Belastungen sprechen müssen, eine zusätzliche Hürde zur Psychotherapie aufgebürdet und zudem ein neues Nadelöhr geschaffen“ werden soll. Eine solche „Rationierung von Behandlungsleistungen“ sei ein „diskriminierender Eingriff in die Versorgung psychisch kranker Menschen“.

Diese Petition können alle unterzeichnen, die von der freien Psychotherapeutenwahl betroffen sind, also auch Patienten, Angehörige etc.

Stand der Anzahl der Unterzeichner (10.12.2018, 12:45h)
Links
Themen: