Versorgung

BMG genehmigt Richtlinie zur Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik

Vorgaben für die Psychosomatik sollen aber noch einmal überprüft werden

(BPtK)

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat die Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik (PPP-Richtlinie) genehmigt, aber mit einer Auflage versehen: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll die Mindestvorgaben für das Personal in den psychosomatischen Kliniken noch einmal überprüfen. Insbesondere soll er erwägen, die psychosomatischen Behandlungsbereiche weiter zu differenzieren und die Minutenwerte, die den Behandlungen je Patient*in und Woche zugrunde liegen, anzupassen. Die Richtlinie wurde am 31. Dezember 2019 veröffentlicht und ist damit in Kraft.

Kurzumfrage mit 10 Fragen zum Kinderschutz in der Medizin

Onlinestudie des Kompetenzzentrums Kinderschutz in der Medizin

(LPK BW)

Das Kompetenzzentrum Kinderschutz in der Medizin (com.can - https://www.comcan.de/) am Universitätsklinikum Ulm führt mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und zahlreicher Heilberufekammern der Bundesländer eine Kurzumfrage mit 10 Fragen zum Kinderschutz in der Medizin durch. Insgesamt unterstützen 10 Landespsychotherapeutenkammern und 3 medizinische Fachgesellschaften die Umfrage.

Bestands- und Bedarfsanalyse Frühe Prävention im Landkreis Karlsruhe

Online-Befragung - Bitte um Beteiligung

(LPK BW)

Der Landkreis Karlsruhe möchte die familienorientierte kommunale Infrastruktur durch eine durchgängige Präventionsstrategie verbessern. Mit dem Ausbau der „Frühen Prävention 0 – 7“ für den Landkreis soll nun ergänzend zu den bestehenden Frühen Hilfen als erstem Baustein mehr die Altersgruppe der Drei- bis Siebenjährigen in den Blick genommen werden.

Neuerungen in der Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung

Broschüre (FAQs) erweitert und aktualisiert

(LPK BW)

Nach wie vor ist es für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Störungen bzw. deren Angehörige besonders schwierig einen ambulanten Therapieplatz zu finden. Immer mehr Anfragen werden aktuell dazu an die Kammer gerichtet, hier weiterzuhelfen. Um die unbefriedigende Versorgungssituation zu verbessern, wurde bereits 2015 ein Arbeitskreis von Expertinnen und Experten einberufen, der sich seitdem regelmäßig trifft, regionale Fortbildungen organisiert, Qualitätszirkel initiiert und aufbaut.

Petition für eine bessere Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik

Unterstützer können bis zum 24. Dezember 2019 unterschreiben

(BPtK)

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen hat eine Petition im Bundestag eingereicht. Sie soll den Gesetzgeber dazu bewegen, „eine leitliniengerechte und menschenrechtskonforme Versorgung in psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen sowie psychosomatischen Kliniken zu gewährleisten“. Unterstützer können die Petition bis zum 24. Dezember 2019 unterschreiben. Kommen bis dahin 50.000 Unterschriften zusammen, ist die Petition Anlass einer öffentlichen Diskussion im Petitionsausschuss des Bundestags.

Anerkennung für den Beruf

35. Deutscher Psychotherapeutentag würdigt die Reform der Psychotherapeutenausbildung

(BPtK)

Der 35. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) am 16. November in Berlin war geprägt von der Erleichterung darüber, dass die Reform der Psychotherapeutenausbildung auch die letzten Hürden in Bundestag und Bundesrat genommen hatte. Weitere Themen waren der Klimawandel, die Digitalisierung des Gesundheitswesens und die Qualitätssicherung in der psychotherapeutischen Versorgung.

Anpassung der Bedarfsplanung - neue Praxissitze in Baden-Württemberg

Bekanntmachung des Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen

(LPK BW)

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat eine Anpassung des Bedarfsplans und damit für folgende Landkreise eine Aufhebung der Zulassungsbeschränkungen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beschlossen: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/Rastatt, Böblingen, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Landkreis Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Main-Tauber-Kreis und Rems-Murr-Kreis. Damit werden neue Kassensitze für Psychotherapie geschaffen und die aktuelle Versorgung vor allem im ländlichen Raum verbessert.

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