Willkommen bei der
Landespsycho­thera­peuten­kammer Baden-Württemberg

Schön, dass Sie den Weg auf unsere Webseite gefunden haben. Die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg vertritt als Körperschaft des Öffentlichen Rechts die Interessen der über 7000 in Baden-Württemberg tätigen und/oder hier wohnhaften Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Sie übt neben vielen anderen Aufgaben auch die Berufsaufsicht über die Mitglieder aus. Die Kammer versteht sich als Partner und Dienstleister Ihrer Mitglieder.

 

Aktuelle Informationen

BPtK führt Fortbildungsreihe zur ambulanten Komplexbehandlung fort

Online-Veranstaltung am 16. September 2022 zu Patient*innen im höheren Alter

(BPtK)

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) führt ihre Fortbildungsreihe zur ambulanten Komplexversorgung im digitalen Format fort. Thema der vierten Veranstaltung am 16. September 2022 ist die multiprofessionelle Behandlung von Patient*innen mit psychischen Erkrankungen im höheren Alter. In der Fortbildung werden die Anforderungen der neuen Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur ambulanten Komplexbehandlung einschließlich der Aufgaben von Psychotherapeut*innen vorgestellt.

Psychische Erkrankung häufigster Grund für Krankenhaus-Behandlung 18- bis 24-Jähriger*

Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zum Jahr 2020

(BPtK)

Psychische Erkrankungen sind der häufigste Grund für eine Krankenhaus-Behandlung bei jungen Erwachsenen. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes waren psychische Erkrankungen im Jahr 2020 fast bei jeder fünften Krankenhaus-Behandlung einer 18- bis 24-Jährigen* der Grund für die Einweisung. Über die Hälfte aller psychischen Erkrankungen entstehen bereits vor dem 19. Lebensjahr. Manche müssen bereits stationär behandelt werden.

Corona-Pandemie verschlechtert seelische Gesundheit von Kindern

BPtK: Mehr aufsuchende Hilfen in Schulen und Kitas notwendig

(BPtK)

Durch Kita- und Schulschließungen, Quarantäne, eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten und Kontakte verschlechterte sich bei mehr als jedem dritten Kind (35 Prozent) während der Corona-Pandemie die seelische Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Monitor 1/2022 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, bei der 3.000 Mütter zu den pandemiebedingten Belastungen ihrer drei- bis zwölfjährigen Kinder befragt worden sind. 10 bis 20 Prozent der Mütter berichteten davon, dass ihre Kinder während der Pandemie erstmals auffälliges Verhalten zeigten.

BPtK: Online-Fortbildungsreihe „Digitalisierung in der Psychotherapie“ startet

Vier Module einzeln oder gemeinsam buchbar

(BPtK)

Die Digitalisierung trägt dazu bei, dass der Zugang zu Informationen, auch zu psychotherapeutischem Wissen, für Patient*innen immer leichter möglich ist. Zugleich ermöglicht sie es, räumliche Distanzen zwischen Psychotherapeut*innen und Patient*innen zu überwinden. Videobehandlungen und die Nutzung von Virtual-Reality-Anwendungen werden auch in psychotherapeutischen Behandlungen eingesetzt.

Landespsychotherapeutentag mit Schwerpunkt Psychotherapie in Institutionen - Aktualisierte Fassung

Thema: Neue Weiterbildung – Bessere Versorgung?! Herausforderungen, Chancen und Perspektiven

(LPK BW)

Der Landespsychotherapeutentag wurde dieses Jahr vom Ausschuss Psychotherapie in Institutionen zum Thema: „Neue Weiterbildung – Bessere Versorgung?! Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“ konzipiert und ausgerichtet. Er fand am 1.

Festveranstaltung der Föderation Schweizer Psychologen FSP

Kammerpräsident Dr. Dietrich Munz als Ehrengast

(LPK BW)

Die Föderation Schweizer Psychologen, kurz FSP, feierte bei ihrer Delegiertenversammlung am 25. Juni 2022 in Bern ihr 35-jähriges Jubiläum sowie vor allem das neu in Kraft getretene sogenannte Anordnungsmodell. Diese hatte die FSP, in der die Schweizer Psychologischen Psychotherapeut*innen organisiert sind, nach vielen Jahren harter Arbeit gegenüber der Politik durchsetzen können. Bislang konnten die Psychologischen Psychotherapeut*innen ambulant nur als Angestellte in psychiatrischen Praxen „unter Aufsicht“ der Fachärzt*innen arbeiten.

Serotonin-Hypothese greift zu kurz

Chemisches Ungleichgewicht reicht als Erklärung einer Depression nicht aus

(BPtK)

Ein hoher oder niedriger Gehalt des Botenstoffs Serotonin im Gehirn hat keinen Effekt darauf, ob eine Depression vorliegt oder nicht. Die Serotonin-Aktivität am Rezeptor ist bei den meisten gesunden und depressiven Menschen gleich, bei einem kleinen Anteil der depressiven Patient*innen sogar höher. Ein künstlich hervorgerufener Serotonin-Mangel, zum Beispiel durch spezielle Diäten, verursacht zudem keine depressiven Symptome. Das sind die Ergebnisse einer neuen Überblicksstudie, die die Ergebnisse von 17 zusammenfassenden Studien auswertete.

Sommerfest der LÄK, LZK, LPK, KV und KZV

(LPK BW)

Am 13. Juli fand bei schönem Wetter im Garten der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg wieder das jährliche Sommerfest der Ärzte- (LÄK), Zahnärzte (LZK) und Psychotherapeutenkammer (LPK) sowie der KV und Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) statt. Viele Gäste aus Gesundheitspolitik und Gesundheitsversorgung waren der Einladung gefolgt. Die erstmals seit 2020 wieder in Präsenz stattgefundene Veranstaltung stellt für alle Beteiligten ein wichtiges Forum zur Vernetzung des Gesundheitswesens im Land dar.

Psychotherapie bei Intelligenzminderung – berufs- und sozialrechtliche Rahmenbedingungen

7. und letzte Veranstaltung des Vortragszyklus am 19.07.22 mit Dr. Jan Glasenapp

(LPK BW)

Mit der 7. und damit abschließenden Veranstaltung ging die im September letzten Jahres gestartete Online-Reihe nun zu Ende. Trotz abendlicher Rekordtemperaturen draußen hatten auch dieses Mal über 90 Teilnehmer an dieser digitalen Veranstaltung teilgenommen. Referent des Abends war Dr. Jan Glasenapp, Mitglied des Arbeitskreises von Anfang an.

Erhebliche Defizite in der Versorgung von Menschen mit Depressionen

Nur rund sechs Prozent der Patient*innen erhalten eine Psychotherapie

(BPtK)

Die Behandlung von Menschen mit Depressionen in Deutschland weist weiterhin große Mängel auf: Eine Psychotherapie (Kurzzeit oder Langzeit) erhalten nur 6,2 Prozent aller depressiven Patient*innen und 10,2 Prozent der schwer depressiven Patient*innen. Antidepressive Medikamente nehmen 42 Prozent aller Patient*innen mit Depressionen und 60,3 Prozent der Patient*innen mit schweren Depressionen ein. Der Großteil der Patient*innen erhält ihre Diagnose vom Hausarzt (78,3 %).

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