Willkommen bei der
Landespsycho­thera­peuten­kammer Baden-Württemberg

Schön, dass Sie den Weg auf unsere Webseite gefunden haben. Die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg vertritt als Körperschaft des Öffentlichen Rechts die Interessen der ca. 6000 in Baden-Württemberg tätigen und/oder hier wohnhaften Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Sie übt neben vielen anderen Aufgaben auch die Berufsaufsicht über die Mitglieder aus. Die Kammer versteht sich als Partner und Dienstleister Ihrer Mitglieder.

Aktuelle Informationen

Lücke zwischen ambulanter und stationärer Versorgung schließen

SVR Gesundheit für intensivere ambulante Versorgung schwer psychisch kranker Menschen

(BPtK)

Zwischen 20 und 30 Prozent der psychisch kranken Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden, könnten auch ambulant behandelt werden, wenn es außerhalb der Kliniken zusätzliche intensivere Angebote gäbe. Das stellt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR Gesundheit) in seinem Gutachten 2018 fest, das heute in Berlin veröffentlicht wurde. Dabei sieht der SVR Gesundheit insbesondere Verbesserungspotenzial für Menschen, die aufgrund der psychischen Erkrankung in ihrer Selbstständigkeit stark beeinträchtigt sind.

Flexibler krankschreiben

BPtK: Alles-oder-Nichts-Regelung bei Arbeitsunfähigkeit überdenken

(BPtK)

Nach Ansicht der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) sollte die bisher geltende Alles-oder-Nichts-Regelung bei Arbeitsunfähigkeit überdacht werden. Kranke Arbeitnehmer sollten auch nur teilweise arbeitsunfähig geschrieben werden können, also auch zu 25, 50 oder 75 Prozent. Dies würde der Realität, dass Menschen häufig nicht entweder uneingeschränkt gesund oder vollständig arbeitsunfähig sind, besser gerecht. „Gerade bei psychischen Erkrankungen ist es häufig hilfreich, dass Patienten nicht vollständig oder zu lang aus dem Arbeitsprozess ausscheiden“, erklärt Dr.

Bundesregierung gegen eine „Anti-Stress“-Verordnung

Kleine Anfrage der LINKEN zu psychischen Belastungen in der Arbeitswelt

(BPtK)

Obwohl in den letzten zehn Jahren der Anteil psychisch bedingter Fehltage am Arbeitsplatz deutlich zugenommen hat, sieht die Bundesregierung keine Notwendigkeit für verbindliche Vorschriften, wie Betriebe psychische Belastungen erkennen und vermeiden. Bei Lärm, unzureichendem Licht oder Toxinen gibt es dagegen detaillierte Vorgaben. Das ist der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der LINKEN zu psychischen Belastungen in der Arbeitswelt zu entnehmen.

Neue Personalvorgaben für Psychiatrie und Psychosomatik

Bundesregierung besteht auf fristgerechte G-BA-Entscheidung

(BPtK)

Die Bundesregierung erwartet, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) fristgerecht zum 30. September 2019 die neuen Mindestvorgaben zum erforderlichen Personal in Psychiatrie und Psychosomatik beschließt. Dies geht aus ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum „Stand der Umsetzung des PsychVVG“ (Bundestagsdrucksache 19/3725) hervor.

Evaluation der Psychotherapie-Richtlinie: Frist verlängert

Dringend weitere Patientinnen und Patienten für Online-Befragung gesucht

(BPtK)

Um die Reform der Psychotherapie-Richtlinie zu evaluieren, werden dringend Patientinnen und Patienten gesucht, die sich zur neuen psychotherapeutischen Sprechstunde und ihren Auswirkungen befragen lassen. Die Frist für die Teilnahme wurde bis Ende Oktober verlängert.

Sinnerleben am Arbeitsplatz beeinflusst stark die Gesundheit

AOK-Fehlzeiten-Report 2018

(BPtK)

Erleben Arbeitnehmer ihre Arbeit als sinnstiftend, leiden sie deutlich weniger unter psychischen und körperlichen Beschwerden und sind seltener krankgeschrieben. Zu diesem Ergebnis kommt der Fehlzeiten-Report der AOK 2018. Dazu wurden ca. 2.000 Arbeitnehmer gefragt, was ihnen am Arbeitsplatz besonders wichtig ist. Ist die Arbeit für die Beschäftigten sinnstiftend, leiden sie seltener unter Beschwerden, die häufig psychosomatische Ursachen haben, wie Schlafstörungen und Kopfschmerzen, aber auch Rücken- und Gelenkbeschwerden (siehe Abbildung).

Umfassender Wegweiser

Neues Fachbuch „Rehabilitation – vom Antrag bis zur Nachsorge“ erschienen

(BPtK)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation hat ein neues Fachbuch zur Rehabilitation herausgegeben. Es gibt einen aktuellen und umfassenden Überblick über alle Aspekte der Rehabilitation und Teilhabe und ist ein umfassender Wegweiser für Ärzte, Psychotherapeuten und andere Gesundheitsberufe. Das Buch beschreibt die Vielzahl der Leistungen, Zuständigkeiten, rechtlichen Regelungen und vernetzten Versorgungsstrukturen dieses Gesundheitssektors.

Gesundheitliche Ungleichheit größer als gedacht

DAK-Studie zur Kindergesundheit 2018

(BPtK)

Rund 90 Prozent aller Kinder sind mindestens einmal im Jahr aufgrund einer Erkrankung beim Arzt oder im Krankenhaus. Die häufigsten Gründe sind Atemwegserkrankungen (57 Prozent), Infektionskrankheiten (37 Prozent) und Augenerkrankungen (30 Prozent). Mehr als jedes vierte Kind erhielt eine Diagnose aufgrund einer psychischen Erkrankung, jedes zehnte Kind war chronisch psychisch krank. Psychische Erkrankungen sind mit 26 Prozent die vierthäufigste Krankheitsursache. Am häufigsten waren dabei Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, insbesondere Sprach- und Sprechstörungen.

Stand der Umsetzung des PsychVVG

Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage liegt vor

(LPK BW)

Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink, Gesundheitspolitische Sprecherin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und ihrer Fraktion zum Stand der Umsetzung des PsychVVG liegt nun vor. Das PsychVVG (Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen) wurde im November 2016 beschlossen.

Kurzfristig mehr Behandlungsplätze für psychisch kranke Menschen erforderlich!

BPtK zum Terminservice- und Versorgungsgesetz

(BPtK)

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ist bereits der dritte Gesetzes-Omnibus des neuen Gesundheitsministers Jens Spahn. Der vorliegende Referentenentwurf, zu dem bereits die Anhörung stattfand, ist um zwei zentrale Regelungen gestrickt: Zum einen sollen Patienten schneller einen Termin bei einem Arzt oder Psychotherapeuten bekommen, insbesondere in Notfällen, und zum anderen sollen Ärzte grundsätzlich dazu verpflichtet werden, mehr Sprechstunden für gesetzlich Krankenversicherte anzubieten.

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