Willkommen bei der
Landespsycho­thera­peuten­kammer Baden-Württemberg

Schön, dass Sie den Weg auf unsere Webseite gefunden haben. Die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg vertritt als Körperschaft des Öffentlichen Rechts die Interessen der über 6000 in Baden-Württemberg tätigen und/oder hier wohnhaften Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Sie übt neben vielen anderen Aufgaben auch die Berufsaufsicht über die Mitglieder aus. Die Kammer versteht sich als Partner und Dienstleister Ihrer Mitglieder.

Die Telefonzentrale der Landespsychotherapeutenkammer ist durch den Ausgabestart des elektronischen Heilberufeausweises vorübergehend nicht erreichbar. Die Ressorts erreichen Sie weiterhin unter den bekannten Durchwahlen.

Aktuelle Informationen

Systemische Therapie seit Jahresanfang Leistung der Beihilfe

Sprechstunde nicht abrechenbar, nur unter 18-Jährige durch KJP behandelbar

(BPtK)

Seit dem 1. Januar 2021 übernimmt die Beihilfe, die Krankenversicherung der Beamt*innen, die Kosten für die Systemische Therapie. Auch die Kostenübernahme für die psychotherapeutische Akutbehandlung wurde neu geregelt. Als gravierende Einschränkung bleibt allerdings: Die Beihilfe bezahlt weiterhin keine psychotherapeutischen Sprechstunden. Außerdem dürfen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen (KJP) aller anerkannten psychotherapeutischen Verfahren nur noch unter 18-Jährige behandeln.

Änderung der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV)

(LPK BW)

Am 1. Januar 2021 ist eine umfassende Änderung der Bundesbeihilfeverordnung in Kraft getreten. Für die psychotherapeutischen Leistungen der Beihilfe wurden einige Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung endlich übernommen. Die Kurzzeittherapie (KZT) kann nun ohne Genehmigungs- und Gutachterverfahren, die Akutbehandlung nun ohne die gleichzeitige Beantragung eines Gutachtens für eine Langzeittherapie (LZT) durchgeführt werden. Die Beihilfe bezahlt aber weiterhin keine psychotherapeutischen Sprechstunden!

Fast jede vierte Familie durch Kinderbetreuung in erster Corona-Welle stark belastet

Elternbefragung des Bundesfamilienministeriums im April und Mai 2020

(BPtK)

Familien kamen mit den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen während der ersten Coronawelle im März und April unterschiedlich gut zurecht. Trotz großer Herausforderungen und vielfachen Belastungen funktionierte die Betreuung zu Hause für fast die Hälfte der Eltern (48 Prozent) gut. Als stark belastend erlebte fast jede vierte Familie (23 Prozent) die Betreuung zu Hause. Bei ebenso vielen (21 Prozent) kam es vermehrt zu Streit und Spannungen. Dies zeigt eine repräsentative Online-Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.

Verordnung von Ergotherapie durch Psychotherapeut*innen

Neue BPtK-Praxis-Info erschienen

(BPtK)

Seit diesem Jahr können Vertragspsychotherapeut*innen auch Ergotherapie verordnen. Ergotherapie ist – in der Regel – bereits fester Bestandteil der stationären Behandlung psychischer Erkrankungen in der Psychiatrie und Psychosomatik. Innerhalb eines multiprofessionellen Teams bieten Ergotherapeut*innen dabei unterschiedlichste Behandlungen an. Diese reichen vom Training von Alltagsaktivitäten über das therapeutische Arbeiten in Werkräumen, die Stärkung kognitiver Fähigkeiten bis hin zu sozialem Kompetenztraining und anderen manualisierten Interventionen.

Online-Psychotherapeut*innen-Befragung zu ehemaligen DDR-Heimkindern

Bitte um Mitwirkung/Teilnahme

(LPK BW)

In der DDR waren schätzungsweise 500.000 Kinder und Jugendliche in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen untergebracht. Es gibt Hinweise darauf, dass viele von ihnen dort und/oder in ihren Herkunftsfamilien Gewalt und Unrecht erfahren haben. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Bedingungen in DDR-Kinderheimen und Jugendwerkhöfen, ihrer psychischen Folgen und der psychosozialen Versorgung steht noch am Anfang. Das BMBF-Verbundprojekt TESTIMONY untersucht deshalb die Bedingungen und Folgen der Heimunterbringung in der DDR.

Abhängig von Alkohol, Tabak oder Medikamenten

Drei S3-Leitlinien zu Suchterkrankungen erschienen

(BPtK)

Mehrere Millionen Deutsche sind abhängig von Alkohol, Tabak oder Medikamenten. Jeden Tag sterben hierzulande ungefähr 200 Menschen an den Folgen von Alkohol. Rauchen kostet täglich fast 350 Todesopfer. Mit schätzungsweise über 1,6 Millionen Erkrankten sind ähnlich viele Deutsche medikamenten- wie alkoholabhängig. Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher sein. Alkohol, Tabak und Medikamente sind somit die schwerwiegendsten Suchterkrankungen im Land. Doch nicht immer bekommen Erkrankte eine geeignete Behandlung angeboten, die ihnen dabei hilft, ihre Sucht zu überwinden.

Psychisch kranke Flüchtlinge erhalten viel zu spät Psychotherapie

Bericht der psychosozialen Flüchtlingszentren 2020

(BPtK)

Traumatisierte und psychisch kranke Flüchtlinge warten im Durchschnitt sieben Monate auf eine Psychotherapie. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Versorgungsbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF). In fast jedem dritten psychosozialen Zentrum müssen die Flüchtlinge sogar zwischen neun Monate und eineinhalb Jahre auf eine Psychotherapie warten. Über 7.600 Flüchtlinge, die Unterstützung in Psychosozialen Zentren gesucht haben, konnten überhaupt nicht beraten und betreut werden.

Höhere Honorare für die Behandlung von Bundespolizist*innen in Privatpraxen

Angleichung an vertragspsychotherapeutische Vergütung

(BPtK)

Ab dem 1. Januar 2021 erhalten Psychotherapeut*innen in Privatpraxen für die Behandlung von Bundespolizist*innen eine höhere Vergütung. Damit sind die Verhandlungen zwischen dem Bundesinnenministerium (BMI) und der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) abgeschlossen. Die seit über einem Jahr bestehende höhere Bewertung aller antragspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab wird damit zumindest teilweise nachvollzogen.

„Radikalisierungsprozesse wahrnehmen-einschätzen-handeln“

Handlungsempfehlung „Grundlagenwissen für Heilberufe zur Identifikation von Radikalisierungsprozessen als Risiko für Taten zielgerichteter Gewalt“ veröffentlicht

(LPK BW)

Zum Abschluss des dreijährigen Projekts „Grundlagenwissen für Heilberufe zur Identifikation von Radikalisierungsprozessen als Risiko für Taten zielgerichteter Gewalt“ wurde von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Ulm eine Handlungsempfehlung veröffentlicht, die Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen im Umgang mit extremistischen Einstellungen von Patient*innen und mit deren Angehörigen helfen soll. 

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