Willkommen bei der
Landespsycho­thera­peuten­kammer Baden-Württemberg

Schön, dass Sie den Weg auf unsere Webseite gefunden haben. Die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg vertritt als Körperschaft des Öffentlichen Rechts die Interessen der über 6000 in Baden-Württemberg tätigen und/oder hier wohnhaften Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Sie übt neben vielen anderen Aufgaben auch die Berufsaufsicht über die Mitglieder aus. Die Kammer versteht sich als Partner und Dienstleister Ihrer Mitglieder.

Aktuelle Informationen

Online-Psychotherapeut*innen-Befragung zu ehemaligen DDR-Heimkindern

Bitte um Mitwirkung/Teilnahme

(LPK BW)

In der DDR waren schätzungsweise 500.000 Kinder und Jugendliche in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen untergebracht. Es gibt Hinweise darauf, dass viele von ihnen dort und/oder in ihren Herkunftsfamilien Gewalt und Unrecht erfahren haben. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Bedingungen in DDR-Kinderheimen und Jugendwerkhöfen, ihrer psychischen Folgen und der psychosozialen Versorgung steht noch am Anfang. Das BMBF-Verbundprojekt TESTIMONY untersucht deshalb die Bedingungen und Folgen der Heimunterbringung in der DDR.

Abhängig von Alkohol, Tabak oder Medikamenten

Drei S3-Leitlinien zu Suchterkrankungen erschienen

(BPtK)

Mehrere Millionen Deutsche sind abhängig von Alkohol, Tabak oder Medikamenten. Jeden Tag sterben hierzulande ungefähr 200 Menschen an den Folgen von Alkohol. Rauchen kostet täglich fast 350 Todesopfer. Mit schätzungsweise über 1,6 Millionen Erkrankten sind ähnlich viele Deutsche medikamenten- wie alkoholabhängig. Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher sein. Alkohol, Tabak und Medikamente sind somit die schwerwiegendsten Suchterkrankungen im Land. Doch nicht immer bekommen Erkrankte eine geeignete Behandlung angeboten, die ihnen dabei hilft, ihre Sucht zu überwinden.

Psychisch kranke Flüchtlinge erhalten viel zu spät Psychotherapie

Bericht der psychosozialen Flüchtlingszentren 2020

(BPtK)

Traumatisierte und psychisch kranke Flüchtlinge warten im Durchschnitt sieben Monate auf eine Psychotherapie. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Versorgungsbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF). In fast jedem dritten psychosozialen Zentrum müssen die Flüchtlinge sogar zwischen neun Monate und eineinhalb Jahre auf eine Psychotherapie warten. Über 7.600 Flüchtlinge, die Unterstützung in Psychosozialen Zentren gesucht haben, konnten überhaupt nicht beraten und betreut werden.

Psychosoziale Versorgung von Patienten mit Querschnittlähmung in Süddeutschland

Bitte um Unterstützung: Studie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und des Querschnittgelähmtenzentrum Ulm

(LPK BW)

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm führt gemeinsam mit dem Querschnittgelähmtenzentrum des Rehabilitationsklinikum Ulms (RKU) eine Studie zur psychosozialen Versorgungssituation von Patienten mit Querschnittlähmung in Süddeutschland durch.

Höhere Honorare für die Behandlung von Bundespolizist*innen in Privatpraxen

Angleichung an vertragspsychotherapeutische Vergütung

(BPtK)

Ab dem 1. Januar 2021 erhalten Psychotherapeut*innen in Privatpraxen für die Behandlung von Bundespolizist*innen eine höhere Vergütung. Damit sind die Verhandlungen zwischen dem Bundesinnenministerium (BMI) und der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) abgeschlossen. Die seit über einem Jahr bestehende höhere Bewertung aller antragspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab wird damit zumindest teilweise nachvollzogen.

„Radikalisierungsprozesse wahrnehmen-einschätzen-handeln“

Handlungsempfehlung „Grundlagenwissen für Heilberufe zur Identifikation von Radikalisierungsprozessen als Risiko für Taten zielgerichteter Gewalt“ veröffentlicht

(LPK BW)

Zum Abschluss des dreijährigen Projekts „Grundlagenwissen für Heilberufe zur Identifikation von Radikalisierungsprozessen als Risiko für Taten zielgerichteter Gewalt“ wurde von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Ulm eine Handlungsempfehlung veröffentlicht, die Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen im Umgang mit extremistischen Einstellungen von Patient*innen und mit deren Angehörigen helfen soll. 

Intersexualität ist keine Krankheit

BPtK begrüßt Verbot von medizinischen Eingriffen an Kindern

(BPtK)

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) begrüßt das geplante Verbot von geschlechtsanpassenden Operationen an intersexuellen Neugeborenen und Kindern, die nicht medizinisch notwendig sind. In Deutschland leben schätzungsweise 120.000 Menschen, die weder mit eindeutig männlichen oder weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurden. Sie tragen nicht den geschlechtsspezifischen Chromosomensatz, das Mengenverhältnis ihrer Hormone ist anders oder sie besitzen männliche und weibliche Fortpflanzungsorgane. Bisher werden viele Intersexuelle im frühen Kindesalter operiert.

Psychisch gefährdende Internetnutzung im Jugendalter nimmt erheblich zu

„Drogenaffinitätsstudie 2019“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

(BPtK)

Neun von zehn Jugendlichen in Deutschland besitzen inzwischen ein Smartphone mit Internetzugang. Damit ist auch die Zahl derjenigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestiegen, die das Internet psychisch gefährdend nutzen. Dies zeigt die aktuelle „Drogenaffinitätsstudie“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Besserer Jugendschutz vor Cybermobbing und sexueller Belästigung im Internet

BPtK fordert, Hilfsangebote kontinuierlich weiterzuentwickeln

(BPtK)

Kinder und Jugendliche sollen nach den Plänen der Bundesregierung besser vor Cybermobbing, sexueller Belästigung, exzessiver Internetnutzung oder Kostenfallen im Internet geschützt werden. Dazu sollen für Eltern, Fachkräfte und Jugendliche einheitliche Alterskennzeichen und -grenzen für Off- und Online-Angebote eingeführt werden. Schutzregelungen sollen auch gegenüber ausländischen Anbieter*innen durchsetzbar sein.

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